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Wurzen Aktion Mensch fördert Schulhofprojekt in Falkenhain
Region Wurzen Aktion Mensch fördert Schulhofprojekt in Falkenhain
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05:00 28.09.2011
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. Gefördert wird das Vorhaben vom Verein Aktion Mensch mit einer Summe von 4000 Euro.

Realisiert wird das Projekt unter Regie des Schulsozialarbeiters Detlef Hupfer, der in der Offerte der Sozialorganisation eine gute Möglichkeit sah, die ländliche Bildungsstätte weiter aufzuwerten. „Das Schulgebäude wird durch die umfassende Sanierung immer schöner, es herrscht unter Schülern und Lehrern ein gutes Klima – jetzt brachen wir nur noch einen attraktiven Schulhof. Unser Umfeld ist noch ein bisschen trist und durchaus ausbaufähig", umreißt der Sozialarbeiter, der beim DRK Kreisverband Muldental angestellt ist, den Plan. „Gerade eine Schule im ländlichen Raum mit großem Einzugsgebiet und Abhängigkeit vom Schulbusverkehr braucht einen attraktiven Schulhof."

Das Schöne am Angebot des Vereins: Hierbei sind vor allem Ideen das benötigte Eigenkapital. Und daran, das zeigte sich schnell, fehlt es den Jungen und Mädchen in Falkenhain ganz und gar nicht. Nachdem die Schönheitskur für die Fassade abgeschlossen war, hatte es sich eine Schülergruppe zur Aufgabe gemacht, in allen Klassen einen Ideenwettbewerb auszurufen. „So sollte der Pool für die künftige Gestaltung der Außenanlage durch die Nutzer selbst gefüllt werden", erklärt Hupfer. Dabei kam schon mal ein stattlicher Wunschzettel zusammen. Vor allem hätten die Schüler gern mehr Farbe – auf dem Pflaster, an Bänken und Zäunen. Auch Blumen und ein Springbrunnen stehen auf der Liste. Zudem träumen die Kinder von Freiluftschach und Tischtennisplatten, von Outdoorkicker und Spieletonne, von Lümmelecken und einer Anlage zum Klettern, Hangeln und Balancieren.

Jetzt sollen die einzelnen Ideen von einer Kommission, der Vertreter aus allen Klassen angehören, genau unter die Lupe genommen werden. Ihre Aufgabe ist es dann, die Vorschläge zu diskutieren und zu überprüfen, was mit dem Budget umgesetzt werden kann. „Wir sind auch daran interessiert, Erfahrungen von Bildungsstätten für Schüler mit Körperbehinderung in die Schulhofgestaltung einfließen zu lassen, da wir bereits über einen Behindertenaufzug verfügen und der pädagogischer Ansatz der Inklusion endlich auch in Sachsen auf der Agenda steht", betont Hupfer.

Anfang Oktober soll darüber abgestimmt werden, wie sich der Schulhof künftig präsentiert. Dann gelte es, die materiellen Voraussetzungen zu organisieren, damit die Schüler in der ersten Woche der Herbstferien mit den Arbeiten starten können. Hier können sie sich zum Beispiel bei der Vorbereitung von Freiflächen für die neuen Attraktionen unter freiem Himmel einbringen. Das Ende des Projektes soll dann mit einem Schulhoffest gefeiert werden.

Ingrid lLeps

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