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Wurzen Aktionsprogramm beim 14. Bergfilmfestival im Gaudlitzberg
Region Wurzen Aktionsprogramm beim 14. Bergfilmfestival im Gaudlitzberg
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03:00 01.08.2012
Herausforderung auf der Slackline. Quelle: privat
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Lossatal/Thallwitz

Die Kletterschule „felsenfest" lädt zu Geschicklichkeits-Training und ganz speziellen Wettkämpfen ein. „Die können klasse mit Kindern umgehen, sind verlässlich und auch für verrückte Sachen zu haben", lobt der Bennewitzer Hugo-Peter Scholz von der IG Klettern und Naturfreunde Mittelsachsen die Döbelner. Auf Wackelturm, Boulder-Würfel und Slackline können Erwachsene und Kinder von 16 Uhr bis 19 Uhr Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer unter Beweis stellen – Eigenschaften, die beim Klettern am Fels ebenso wie Teamwork gefordert sind. So kommt es bei den Quartett-Skiläufen ohne Schnee darauf an, in der Vierergruppe einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. „Bei diesen Kreativwettbewerben hat man nicht die Möglichkeit, lange zu trainieren. Man muss einfach sehen, wie man sich schlägt, wie man sich aufeinander einstimmt", erläutert Scholz. Es erfordere zum Beispiel totale Körperbeherrschung, den Wackelturm zu meistern. Beim Bouldern, dem Klettern in geringer Höhe, käme es darauf an, Haftungskräfte zu entwickeln. Beim Absturz kann nicht viel passieren: Die Landung ist weich. Die Bouldermatten taugen auch für eine weitere Disziplin: zum Weitwurf. Zur Einstimmung in den Filmabend mit fünf Wettbewerbsbeiträgen spielt ab 19 Uhr Martin Zitzmann auf seiner Hammond-Orgel – zum ersten Mal in einem Steinbruch wie dem Gaudlitzberg, der als Festivalort den überfluteten Spielberg ablöst. Anschließend stehen Mitglieder der jüngsten Pik-Leipzig-Expedition bei einem Live-Report Rede und Antwort. Sie wurden am 21. Juli ins Pamir-Gebirge in Kirgistan verabschiedet. „Sie werden ehrlich erzählen, wie es wirklich war, ob sie den Gipfel geschafft haben oder verzichten mussten. Wir drücken ihnen jedenfalls die Daumen und sind schon ganz gespannt", erzählt Scholz. Auch Essen und Trinken kommen im Steinbruch durchaus stilvoll zu ihrem Recht. Hier gibt es keinen Plastikmüll.Der Hopfensaft wird in Glasseidel gezapft, dazu gibt es regionales Brutzelfleisch vom Grill sowie Vegetarisches vom „Grünen Wunder", ein Frauen-Power-Trio aus Dresden, das zum ersten Mal kulinarisch mitmischt. Naturnah bleibt es auch am Sonntagmorgen nach dem Bergsteigerfrühstück. Dann trägt eine am Vorabend unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen dem DAV und dem „Geopark Porphyrland – Steinreich in Sachsen" erste Früchte. Um 10 Uhr lädt Annett Krüger von der Sektion Geographie der Leipziger Uni zu einer geführten Wanderung ein.

Ingrid Leps

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