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Wurzen Alles für die Sicherheit: Von Ei-Test bis Promille-Brille
Region Wurzen Alles für die Sicherheit: Von Ei-Test bis Promille-Brille
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18:07 10.06.2010
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Wurzen

Weit mehr als 200 Grundschulkinder sammelten auf spielerische und Spaß machende Weise Informationen über Essen oder Radfahren, über Inlineskaten oder Schulstreit - und immer stand dabei der Sicherheitsaspekt im Vordergrund.

Sven Dyniak vom Deutschen Roten Kreuz kommt aus dem Rettungswagen, umgeben von Kindern. Es ist brutwarm im Fahrzeug, aber das stört die Schülergruppe nicht. Das Innenleben intesressiert sie am meisten: Sie wollen rein.

Rein wollen die Schüler auch bei Sunhild Kästner und Petra Hempel von der AOK - und zwar in die Inlineskater. Als zwei Freiwillige gesucht werden, die den richtigen Umgang mit den rollenden Schuhen und der dazugehörigen Schutzkleidung gesucht werden, gehen fast alle Hände hoch.

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Etwas zurückhaltender gibt sich der Nachwuchs an dem Stand, an dem Andrea Laube gesunde - und damit sichere - Ernährung erläutert. Als in einem Quiz Getreidesorten benannt und die Körner den Ähren zugeordnet werden sollen, betreten die Kinder Neuland: „Das hatten wir in der Schule noch nicht."

Sehr wohl allerdings hatten sie schon mal Streit - und nicht nur in der Schule. Als Monika Sternberg vom Praxisbüro „Sichere Schule" Wurzen nach Beispielen für Streitauslöser fragt, kommt spontan: „Immer wenn die Mutter ,Geh in dein Zimmer' sagt." Wie solche Situationen entspannt werden, bringt die Streitschlichterin den Kindern bei.

Jürgen Franke hingegen gibt am Stand der Verkehrswacht Muldental Tipps, wie Unfälle mit dem Fahrrad vermieden werden können und erklärt, wie es verkehrssicher gemacht wird. Was passiert, wenn es doch einmal zu einem Crash kommt, macht Wolfgang Feller deutlich - und opfert beim Test ein Ei, um den Effekt eines ungeschützten Aufpralls zu verdeutlichen.

„Laut um Hilfe rufen", rät Anja Kirsten. Die Polizistin gibt den Schülern Hinweise, was sie im Falle eines Übergriffs machen sollten. Und übt auch gleich noch, was für eine Zeugenaussage wichtig ist. Gunar Rietzsch vom Kreisgesundheitsamt hingegen „übt", sich alkoholisiert zu bewegen. Dazu setzt er den Kindern eine Promille-Brille auf, die das getrübte Sehen durch Alkohol nachempfindet. „So sollte man kein Auto fahren", sagt ein Junge. Die Vorführung hat gewirkt.

„Hervorragend organisiert und beste äußere Bedingungen", lobt Frank Seewald, Vorstand der VR-Bank Muldental. Sie hat den Sicherheitstag im KiJuWu angeschoben. Als Andenken bekommen alle Teilnehmer eine Tasse mit dem eigenen Foto mit nach Hause. „Klasse", sagen zwei Steppkes. Sie teilen Seewalds Meinung zu der Veranstaltung voll und ganz.

Heinrich Lillie

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