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Wurzen Anheimelnde Stimmung in Wurzen
Region Wurzen Anheimelnde Stimmung in Wurzen
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17:00 13.12.2009
Wurzen

Wer gleich neben dem Ringelnatzbrunnen das Eingangstor zum Wurzener Weihnachtsmarkt passiert, findet sich in einer kleinen Weihnachtswelt wieder. Es duftet nach Glühwein und Waffeln. Aus mit Tannen geschmückten Holzbuden grüßen Händler freundlich. Bunt sind ihre Auslagen. „Glücklicherweise kein Schnickschnack, sondern sehr ansprechende, regionale Angebote. Das gefällt mir“, beurteilt eine Wurzenerin die Offerten. Getöpfertes aus Machern zieht die Blicke auf sich. Katrin Hoffmann agierte hier im Namen des Fördervereins des Landschaftsgartens. Spezielle Wurzener Geschenkideen locken. „Einen absoluten Renner gibt es nicht. Die Leute kaufen recht ausgewogen, wobei der Wurzener Kaffee besser geht als der Tee“, sagt Oberbürgermeister Jörg Röglin, der am Sonnabend selbst hinter dem Ladentisch steht. Das Kinder- und Jugendhaus hat der Fantasie bei der Gestaltung von Kerzen freien Lauf gelassen, und auch manch hölzerne Handarbeit des Fördervereins für soziales Handeln wird als Geschenk auf dem Gabentisch liegen. Lothar André zum Beispiel wird Mitglieder des Sozialverbandes VdK mit Kleinigkeiten überraschen. Seit Jahren gehöre der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt zu seinem Adventsprogamm, und nach Ansicht des Bennewitzers hat sich der Wurzener Markt „richtig gemausert“. Das sei etwas zum Wohlfühlen und Genießen. Das findet auch Judith Bürkle. Sie und ihre Familie sind der Beweis dafür, dass Wurzen durchaus Potenzial hat, die Leipziger aufs Land zu locken. „Ich habe gezielt im Umland nach einem Weihnachtsmarkt gesucht, da mir der Leipziger einfach zu voll ist. Mit Kindern macht es dort keinen Spaß mehr“, erzählt Judith Bürkle. Im Internet habe sie vom Wurzener Markt gelesen. Die Anfahrt war nicht weit – und sie habe sich gelohnt. „Hier kommt man wenigstens an die Stände, auch die Kinder können etwas sehen, und die Atmosphäre an sich ist schön. Das wirkt schon mit der Pyramide und der Tanne. Toll“, zieht die Leipzigerin ein erstes Fazit und nimmt sich vor, mit ihren Töchtern auch einige Mitmachangebote zu nutzen. Dazu gehört auf jeden Fall ein Besuch in der Jurte. In dieser hat sich Kräuterfee Christine Müller am Sonnabend die Kochmütze aufgesetzt. Gemeinsam mit Kindern kreiert sie ein Kräutersüpplein. Die Kleinen setzen sich als Gehilfen einen Wichtelhut auf und schlagen damit den optischen Bogen zum Wichtelwald vor dem Rundzelt. Den haben vor allem kreative Kinder und Händler aus Wurzen und Umgebung erstmals hier wachsen lassen und dem Markt damit ein Stück persönliche Note mehr gegeben. Stadtmarektingkoordinatorin Katrin Hussock, Initiatorin der Aktion: „Ich bin echt überrascht und erfreut. Knapp 30 Wichtel sind zusammengekommen. Das zeigt, wie viel Interesse die Leute haben, sich einzubringen.“ Die Lust der Wurzener, sich durch eigene Initiativen selbst zu beschenken, macht zugleich ein Blick aufs Rahmenprogramm des Wochenendes deutlich. Da wird ins Schloss zum Backen eingeladen oder locken selbst inszenierte Märchenaufführungen vor die Marktbühne und in den Schweizergarten. Noch bis zum kommenden Sonntag verzaubert die Wurzener Weihnachtswelt täglich mit anheimelnder Atmopshäre und unterhaltsamen Aufführungen.

Conny Hanspach

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