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Wurzen Anrudern auf der Mulde: Wurzener Flaggschiff hat große Verstärkung in Aussicht
Region Wurzen Anrudern auf der Mulde: Wurzener Flaggschiff hat große Verstärkung in Aussicht
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12:24 03.04.2017
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Wurzen/Schmölen


Am dortigen Vereinssitz wurde vorgestern der sanierte und erweiterte Bootssteg einer ersten Belastungsprobe unterzogen. Die Maßnahme hatte sich laut Vereinsvize Harald Dögnitz als Folge der beiden schweren Muldehochwasser 2002 und 2013 erforderlich gemacht, die zu einer starken Unterspülung des gesamten Uferbereiches führten. Damit war die Anlage nicht mehr sicher.

Bei dieser Gelegenheit wurden die „Jetfloats“ genannten Kunststoff-Pontons um ein Drittel auf jetzt 18 Meter erweitert. „Allein diese Investition hat mit rund 5500 Euro zu Buche geschlagen“, so der Vereins-Vize. Gut, wem in einer solchen Situation verlässliche Sponsoren mit im Boot sitzen, wie hier die Volks- und Raiffeisenbank Muldental, deren Vertreter vorgestern einen 1000-Euro-Scheck für die Nachwuchsarbeit überbrachten. Apropos Nachwuchs: „In diesem Jahr wollen wir mit den Kindern an zehn Regatten in ganz Deutschland teilnehmen, wobei der Bundeswettbewerb in Brandenburg für einige unserer 13- bis 14-Jährigen den Höhepunkt darstellt.“

Sportliche Höhepunkte gibt es für die Besatzung des schwarz-gelben Flagschaffes - des Ruderachters - seit dessen Aufstieg in die Bundesliga an jedem Wettkampftag. In diesem Jahr, so stellte Harald Dögnitz in Aussicht, bekomme das Team Verstärkung aus Radebeul und Dresden und möglicherweise sogar aus den eigenen Reihen. In einem Nebensatz deutete der Vereins-Vize an, dass der frischgebackene Ruder-Olympiasieger Philipp Wende, der mit Frau und Nachwuchs in Schmölen erschienen war, nach dem Ende seiner Leistungssport-Karriere den Achter verstärken könnte.

Ihre Karriere schon lange beendet haben die drei dienstältesten Schmölener Vereinsmitglieder Rolf Panzer, Hans Näther und der langjährige Vorsitzende von Fortschritt Wurzen, Herbert Helm. Über 70 Jahre gehören sie der Wurzener Rundervereinigung an. Vorgestern wurden die drei, die die 90 bereits überschritten haben beziehungsweise unmittelbar vor der Vollendung des 90. Lebensjahres stehen, für ihren „unermüdlichen Einsatz“ zu Ehrenmitgliedern ernannt. „Bei Hans habe ich das Rudereinmaleins erlernt, und Rolf war beim Bau des Bootshauses fast täglich auf der Baustelle und hat sich zudem um die Reparatur der Boote gekümmert“, lobt Dögnitz ihr Engagement.

Von Roger Dietze

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