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Wurzen B 87n: Vorentscheidung fällt in Naunhof
Region Wurzen B 87n: Vorentscheidung fällt in Naunhof
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05:00 20.02.2010
Protest gegen die B 87n in Panitzsch. Quelle: Ralf Zweynert
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Das wünscht sich der Vorstand der Bürgerinitiative zum Erhalt der Parthenaue.

„An diesem Tag kommt um 15 Uhr der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen in Naunhof zusammen“, teilte BI-Vorsitzender Mathias Leutert aus Panitzsch mit. „An diesem Tag werden die Einwendungen der Träger öffentlicher Belange behandelt.“ Auf einen weiteren Termin wies Leutert ebenfalls hin: Am 24. April, 13.30 Uhr befasst sich der Planungsausschuss – dann in der Bautzner Straße in Leipzig – mit der Vielzahl der privaten Einwendungen. Die entscheidende Verbandsversammlung findet am 24. April, ab 15 Uhr direkt im Anschluss an den Ausschuss statt. Wie mehrfach berichtet, behandelt der Regionale Planungsverband derzeit die Teilfortschreibung des Regionalplanes. Vorgesehen ist in den Unterlagen, einen großflächigen Korridor für eine neue Bundesstraße zwischen Leipzig und Torgau auszuweisen. Das Verfahren gilt als wichtige Grundlage für das parallel laufende Raumordnungsverfahren. Gegen die Teilfortschreibung waren über 2000 Einwendungen eingegangen.„Mit den Sitzungen in Naunhof und Leipzig tritt das erste Verwaltungsverfahren zur B 87 n in seine entscheidende Phase“, betont Leutert. „Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, wo wir noch einmal demonstrieren sollten, was wir von den Neubauplänen halten“, zeigte sich der BI-Vorsitzende kämpferisch. „Laut Auskunft des Leiters der Regionalen Planungsstelle wurden die Einwendungen inzwischen ausgewertet und entsprechende Vorschläge für die Abwägung formuliert“, informiert Leutert weiter. Über den Inhalt sei der BI noch nichts bekannt. Die Planungsstelle argumentiere, dass es sich vorerst um verwaltungsinterne Unterlagen handele. Der Borsdorfer Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) erklärte inzwischen, dass die Vorschläge „im Sinne der Gemeinde Borsdorf“ seien, die sich bekanntlich gegen die B 87n ausgesprochen hat.Vor wenigen Tagen suchte der Vorstand der BI auch das Gespräch mit Gerhard Gey (CDU), Landrat des Landkreises Leipzig und gleichzeitig Vorsitzender des Regionalen Planungsverbandes. „Wir haben Herrn Gey für die Anliegen der Borsdorfer und Panitzscher sensibilisiert und ihn gebeten, sich für die Verhinderung der Trassenführung durch unsere Gemeinde einzusetzen.“ Als erfreuliches Zeichen wertet Mathias Leutert, dass den Vertretern der Bürgerinitiativen ein Rederecht zu den Sitzungen sowohl des Planungsausschusses als auch der Verbandsversammlung zugesagt wurde. „Es ist wichtig, dass die betroffene Bürgerschaft von Borsdorf und Taucha, einschließlich der gewählten Gemeinde- bzw. Stadträte an den Sitzungen persönlich teilnimmt.“ 

Simone Prenzel

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