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Wurzen B.O.R.N.4 aus Wurzen verpasst Einzug ins TV-Finale knapp
Region Wurzen B.O.R.N.4 aus Wurzen verpasst Einzug ins TV-Finale knapp
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20:08 04.12.2015
Die Wurzener Band B.O.R.N. 4. Quelle: Haig Latchinian
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Wurzen

Eigentlich ist der Hohburger Probenraum der Band B.O.R.N.4 für Fremde tabu. Auch am Freitagabend war das so. Nur ihr Herzblatt, die LVZ, durfte Mäuschen spielen – am vielleicht aufregendsten Tag im bisherigen Bandleben. Frontmann Fabian Hanspach (20), Schlagzeuger Michael Hahn (25) und Tom Kühne (19) saßen auf der Couch und schauten gebannt Fernsehen, MDR um 4. Als Monatssieger von „Klick den Star“ traten sie im Halbfinale gegen Die Kinder vom See (Halle), Reverse Reaction (Köln) und Second Version (Harz) an. Moderatorin und Promi-Expertin Susanne Klehn besuchte in den zurückliegenden Tagen nacheinander alle vier Gruppen an ihren Lieblingsorten. Dort spielten sie die neuesten Songs ein. B.O.R.N.4 war an alter Wirkungsstätte, im Lichtwer-Gymnasium, mit dem Titel „Feuerwerk“ am Start. In dem Lied geht es um verflossene Liebe und darum, die Augen immer weiter offen zu halten, bis es irgendwann passt.

Die Stimmung im Probenraum war ausgelassen und optimistisch. Toms Mutter Kathleen backte zur Feier des Tages Apfelkuchen, Michael versteckte sich hinter der Weihnachtsmannmaske, und Fabian checkte die sekündlich eingehenden Mails: „Alle stehen hinter uns, wünschen viel Erfolg.“ Die Aufregung war groß im Raum Wurzen, tagsüber gab es immer wieder Internetausfälle. Doch pünktlich zum Voting hatten alle wieder Netz.

Nachdem der MDR die Clips von allen vier Bands gesendet hatte, startete das auf knapp 20 Minuten angesetzte Voting. Es vergingen vielleicht zwei, drei Minuten, dann ging gar nichts mehr. Die Server im Leipziger Fernsehstudio schienen heillos überlastet: „Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Webmaster“, hieß es.

Um 17.15 Uhr wurde das offizielle Endergebnis verkündet. Zur Siegerehrung schaltete man alle vier Bands über Skype zu: Die Kinder am See gewannen mit 33 Prozent vor Second Version (27), B.O.R.N.4 (25) und Reverse Reaction (15 Prozent). Weil nur die beiden Erstplatzierten ins Finale am 22. Dezember kommen, schieden die Wurzener denkbar knapp aus. Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen. Statt die Köpfe hängen zu lassen, gratulierten die Muldentaler sportlich fair den beiden Finalisten und setzten nur Minuten später ihre ursprünglich geplante Probe an.

Von Haig Latchinian

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