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Bennewitz – geprägt von Veränderungen und bereit für neue Herausforderungen

Neujahrsempfang Bennewitz – geprägt von Veränderungen und bereit für neue Herausforderungen

Der Neujahrsempfang in der Gemeinde Bennewitz hat schon fast Tradition, im Landgasthof Deuben freute sich Bürgermeister Bernd Laqua (parteilos) über zahlreich erschienene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Vereinen, Gemeinderäte und Mitarbeiter der Verwaltung.

Für den musikalischen Rahmen des Neujahrsempfangs sorgte auch die Band „Eis am Stiel“.

Quelle: Thomas Kube

Bennewitz/Deuben. Der Neujahrsempfang in der Gemeinde Bennewitz hat schon fast Tradition, im Landgasthof Deuben freute sich Bürgermeister Bernd Laqua (parteilos) über zahlreich erschienene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Vereinen, Gemeinderäte und Mitarbeiter der Verwaltung. Unter anderen begrüßte er Landrat Henry Graichen (CDU), Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold (CDU) sowie Bürgermeisterkollegen aus den Nachbarkommunen und dem Wurzener Land.

Laqua stellte den diesjährigen Neujahrsempfang, der musikalisch von einem Damensaxofonquartett mit Mitwirkenden aus der Region sowie von der Rock’n’Roll-Band „Eis am Stiel“ umrahmt wurde, unter das Motto „Veränderung“. Dabei sei ihm durchaus bewusst, so der Rathaus-Chef, dass fast jede Veränderung vor allem Bedenken hervorrufe. „Sie bedeutet aber auch Chancen“, betonte er. Sie zu nutzen, seien Toleranz in der Auseinandersetzung und die Fähigkeit, andere Lösungen zu akzeptieren, gefragt. Und er mahnte mit dem chinesischen Philosophen Lao Tse: „Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.“

In Bennewitz allerdings tut sich aktuell eine ganze Menge, wie Laquas Bilanz, die zugleich einen Ausblick auf bevorstehende Aufgaben bildete, verdeutlichte. An die in der Einladung angekündigte Redezeit von fünf Minuten hängte er locker noch eine Null an. So arbeite die Gemeinde seit inzwischen zwei Jahren am Gemeindeentwicklungskonzept „Bennewitz – Wohlfühlen zwischen Mulde und Planitzwald“. Denn wenn man sein Ziel nicht kenne, sei kein Weg der richtige, zitierte Laqua aus dem Koran. Den in den Arbeitsgemeinschaften Tourismus, Lebensqualität und Wirtschaft erstellten Wegweiser gelte es nun, in ein Gesamtkonzept für das Wurzener Land einfließen zu lassen. „Mit dem Beitritt in das Projekt Wurzener Land war mir anfänglich nicht völlig bewusst, wozu wir alles fähig sein werden“, bekannte der Bürgermeister und zeigte Verständnis für die anfängliche Skepsis vieler Einwohner, dass das der erste Schritt zur Eingemeindung nach Wurzen ist. Heute jedoch könne er sagen, „dass das der beste und momentan auch effizienteste Weg ist, interkommunal zusammenzuarbeiten, um weiterhin eigenständig als Kommune bestehen zu können“, verwies er beispielsweise auf die Kooperation beim Ausbau des schnellen Internets.

Ohne Zusammenhalt der Kommunen, nicht nur im Wurzener Land, hätte man auch die Hürden Mitte 2015 auf dem Weg zur Leader-Förderung nicht meistern können, erinnerte der Bürgermeister, der zugleich Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe ist. Die Genehmigung vom Dezember, Leader im Muldentalkreis für 14 Kommunen anwenden zu dürfen, bedeute nun 22 Millionen Euro zusätzliche Gelder für die Entwicklung im ländlichen Raum. Mit Wohnraum in Altenbach und der denkmalgeschützten Scheune in Neuweißenborn nannte Laqua Beispiele, dass die Gelder auch in der Gemeinde Bennewitz dringend benötigt werden.

Mit dem grünen Klassenzimmer in der Grundschule, einem Bungalow für den Heimatverein Nepperwitz, der Eröffnung des ersten Friedwaldes in Sachsen im Planitzwald, Anschieben des Neubaus der Brücke in Rothersdorf, Umgestaltung des Spielplatzes Schmölen, Startschuss für den Neubau der Altenbacher Straße/Teeplantage zählte der Gemeinde-Chef weitere Meilensteine in der Gemeindeentwicklung auf. „Mit dem, was wir 2015 auf den Weg gebracht haben kann sich so eine kleine Gemeinde wie Bennewitz schon mit größeren Kommunen vergleichen“, meinte Laqua nicht ohne Stolz. „Wenn ich dann noch das dahinter stehende Personal in der Verwaltung vergleiche, kann ich nur den Hut ziehen.“

Sein Fazit: „Die Herausforderungen haben sich vervielfacht, aber das Grundrezept ist geblieben: Aus gegenseitigem Respekt und planvoller Kooperation, aus echtem Gemeinschaftssinn und Orientierung am Gemeinwohl erwächst der Erfolg einer Kommune.“ Nicht nur von den Anwesenden wünschte er sich deshalb, „unsere kommunalpolitische Tätigkeit auch im neuen Jahr mit Wachsamkeit und Engagement zu begleiten“.

Von Ines Alekowa

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