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Wurzen Berufliches Schulzentrum in Wurzen wirbt mit Mini-Klassen
Region Wurzen Berufliches Schulzentrum in Wurzen wirbt mit Mini-Klassen
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12:39 09.02.2016
Ausbildung zum Sozialassistenten: Fachlehrerin Diana Skrobisch (stehend) mit ihren Schützlingen und Oberschülern in einer Schnupperstunde.  Quelle: Foto: Frank Schmidt
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Wurzen

 „Wir öffnen unsere Türen für Deine Zukunft!“ Mit dieser Einladung hat das Berufliche Schulzentrum (BSZ) in Wurzen auf seine Ausbildungsofferten aufmerksam gemacht. Obgleich dafür zwei Häuser zur Verfügung stehen – und zwar am Domplatz und in der Straße des Friedens – werden sozusagen unter einem Dach verschiedenen Aus- und Weiterbildungen angeboten.

Vollzeitausbildungen und Fachoberschule sowie Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) für Schüler ohne jeden Abschluss und Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) für Schüler, die sich auf einen Berufseinstieg vorbereiten – etwa als Sozialassistenten im Bereich der Wirtschaft und Verwaltung. Übrigens, so informierte Sabine Keil als Fachleiterin für Wirtschaft und Verwaltung, besitze man mit dem staatlich geprüften Sozialassistenten, für den der Realschulabschluss Voraussetzung ist, ein stabiles Fundament für eine Reihe von zukunftsorientierten Berufsmöglichkeiten. Absolventen können im BSZ Wurzen eine Fachschule im Bereich der Erziehung, Heilpädagogik oder als Heilerzieherpfleger besuchen. Ebenso stünde ihnen der Studienweg an einer BSZ-Fachoberschule für Sozialwesen offen. Ein anderer Ausbildungsschwerpunkt im BSZ Wurzen liegt in der dualen Ausbildung für Berufe in der Gastronomie/Hotellerie sowie für Grüne Berufe in der Land- und Tierwirtschaft/Gartenbau. Duale Ausbildung heißt, die Absolventen kommen mit einem Lehrvertrag in der Tasche von ihren Ausbildungsbetrieben, um am BSZ eine theoretische Ausbildung zu erhalten, erklärte Sabine Keil. Die praktische Ausbildung erfolgt dann in den Lehrbetrieben.

Um auf die Inhalte der Ausbildung aufmerksam zu machen, hat das BSZ auch potenzielle Absolventen aus den Oberschulen Wurzen und Brandis zur Hospitation in den Klassen eingeladen. „Damit möchten wir den Oberschülern die Möglichkeit geben, die berufliche Praxis in den verschiedenen Ausbildungsberufen ein Stück weit kennenzulernen. So erfahren sie, was inhaltlich vermittelt wird. Und dafür können sie in verschiedene Bereiche reinschnuppern“, umschrieb Sabine Keil das Präsentationsprofil.

Licht- und Schattenseiten haben die derzeitigen Schülerzahlen am BSZ. „Bei uns werden aktuell etwa 500 Schüler ausgebildet. Wir hatten aber schon um die 1500 Schüler. Das spiegelt also unsere Aufnahmekapazitäten wider“, warb Sabine Keil in eigener Sache und machte zugleich deutlich, dass momentan die Klassenstärken mit etwa 16 Schülern pro Klasse sehr gering sind, was fürs Lernen aber auch ein Vorteil sein könne.

Davon profitiert derzeit zum Beispiel Patricia Ruppert, die sich im ersten Ausbildungsjahr zur Sozialassistentin befindet. Sie erklärte den Oberschülern im Lernfeld zwei das Thema der Wahrnehmung. Letztere sei besonders dann wichtig, wenn man pädagogisch mit Menschen arbeitet, die körperliche Defizite haben – beispielsweise blind oder anderweitig gehandicapt sind.

Von Frank Schmidt

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