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Wurzen Blumen für Papa: Stadtoberhaupt Röglin vereidigt
Region Wurzen Blumen für Papa: Stadtoberhaupt Röglin vereidigt
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00:30 23.08.2015
Glückwünsche von Tochter Amelie: Mutter, Ehefrau Andrea und Tochter Amelie (4) ließen es sich nicht nehmen, bei der Vereidigung von Oberbürgermeister Jörg Röglin (parteilos) dabei zu sein. Quelle: KaiUwe Brandt
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Wurzen

Zu den Gratulanten gehörten unter anderem Familienangehörige des Stadtoberhaupts - die Mutter, Ehefrau Andrea Rost-Röglin und Töchterchen Amelie (4). Im Anschluss an die kurze Zeremonie sagte der 45-Jährige, dass sich die Herausforderungen für Wurzen in Zukunft keineswegs verringern. Zunächst stehe in zwei Wochen der Tag der Sachsen an. Danach müsse weiterhin über Schulen, Kitas, die ländliche Entwicklung in den Ortsteilen sowie über die Sicherung der Leader-Region, insbesondere das Kooperationsprojekt Wurzener Land der Kommunen Thallwitz, Bennewitz, Lossatal und Wurzen, gesprochen werden. Mit Blick auf die Volksvertreter wünschte sich Röglin vor allem: "Lassen sie uns fair und sachlich umgehen." Ohne Verzug spulten die 21 von 26 anwesenden Kommunalpolitiker nach der Ansprache das Abendprogramm der zehnten Sitzung ab. Dazu gehörten gleich mehrere außerplanmäßige Ausgaben. So zum Beispiel für die Verrohrung des Mühlgrabens auf dem Gelände der Dauerbackwaren GmbH, die zum Unternehmen Griesson-de Beukelaer gehört. Lediglich eine halbe Stunde vor Versammlungsbeginn um 18 Uhr hatten sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses hinter verschlossenen Türen zum Thema verständigt. Denen, die nicht dabei waren, erläuterte Bürgermeister Gerald Lehne (CDU) die Hintergründe. Demnach wolle die Firma nunmehr ihr Investitionsvorhaben umsetzen, um den Wurzener Standort zu erweitern. Zur Vorgeschichte: Im Dezember 2013 votierte das Parlament nach heftigem Streit für einen Lösungsvorschlag Lehnes. Der Konflikt entfachte seinerzeit, weil Griesson-de Beukelaer per Mail androhte, die hiesige Dependance zu schließen, da sich die Verhandlungen zur Werkserweiterung mit der Stadtverwaltung hinzogen. Mittlerweile signalisierte das Unternehmen die Umsetzung ihrer Pläne, teilte der Bürgermeister mit. Und, dass als eine Vorleistung im Bereich der Mühlgrabenbrücke/Straße An der Mulde eine Gas- sowie Elektroleitung verlegt werden müsse - Kostenpunkt 46 500 Euro. Jene Ausgabe sei damals nicht in der Finanzaufstellung enthalten gewesen. Sobald die Vergabe der Bauleistung erfolge - voraussichtlich im September - informiere die Verwaltung den Stadtrat per Beschlussvorlage über die Beteiligung der Stadt an der Summe. Die Deckung des Geldes, so Lehne, sei gesichert und zwar mit dem Verzicht eines Rüttelsiebes für die kommunale Kompostieranlage. Die Apparatur soll nicht gekauft, sondern künftig geleast werden. Alle Fraktionen stimmten zu.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.08.2015
Kai-Uwe Brandt

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