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Wurzen Blumenmeer in der Wurzener Gärtnerei Grünert
Region Wurzen Blumenmeer in der Wurzener Gärtnerei Grünert
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17:37 14.03.2010
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Wurzen/Roitzsch

Teppiche aus blühenden Primeln und Stiefmütterchen lockten in die Gewächshäuser. Das zarte Gelb der Zaubernuss faszinierte wie auch das Rosa der Kamelien. Angesichts des Wetters , sei das hier einfach etwas für die Seele, sagten viele Besucher und schlenderten durch die Reihen. Bänke am Rande der Glashäuser luden zum Sitzen ein. Kaffee, ein Stück Kuchen oder etwas Gegrilltes, Live-Musik vom Leierkastenmann – die Roitzscher Gärtner hatten dafür gesorgt, dass der Vormittag zu mehr werden konnte als zu einer bloßen Blumenschau.

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Wurzen/Roitzsch. Wenn der Frühling nicht zu uns kommt, dann gehen wir ihn eben suchen, dachten sich am gestrigen Sonntag zahlreiche Gäste und labten sich bei der Frühlingsblumenschau der Gärtnerei Grünert am Meer aus bunten Farben.

Frühlingsstunden, die das Klima in diesem Jahr so noch nicht bescherte, konnten erlebt werden. Ute Rebs, Leiterin der Gärtnerei, entzauberte  den langen Winter 2009/10 als absolute Ausnahmeerscheinung. „Es ist gar nicht solange her, da warteten alle genauso sehnsüchtig. 2006 konnten wir wegen des Wetters unseren Verkauf erst am 23. März eröffnen. In diesem Jahr ist nur eine frostige Phase ohne Unterbrechungen so lang. Das sind wir nicht mehr gewöhnt“, erzählte sie und kündigte an: „Nächste Woche geht es los.“ Die Gäste lächelten und ahnten, dass dann alles sehr schnell bühen wird. Insofern lagen Adelheid Lehmann und Sonja Schuster aus Wurzen gar nicht so falsch. Die beiden schauten sich nämlich schon nach der geeigneten Balkonbepflanzung um. Süßkartoffel – die Balkonpflanze 2010  hatte es Adelheid Lehmann angetan. „Super, im vergangenen Jahr rankte sie so wunderbar“, schwärmte sie und überlegte, ob sie sich sofort ein paar Pflanzen sichern sollte. Letztlich war ihr das doch zu vage. Ohne ein paar Primeln jedoch verließ sie das Gelände nicht. „Das muss sein. So holen wir uns den Frühling nach Hause“, sagte auch Sonja Schuster lachend. Tragisch nahmen die Besucher nicht, dass die Blumenschau diesmal nicht ganz so viele Gäste wie gewohnt lockte. Sie habe endlich mal einen Parkplatz bekommen, freute sich eine Kundin und packte zuversichtlich Frühblüher für die Balkonkübel in den Korb. „Die setzte ich schon raus. So kalt wird es nicht mehr“, war sie zuversichtlich und nahm dann doch den Tipp der Fachgärtner an. Eine ausgediente Zeitung und ein paar Wäscheklammern mehr brauche es im Notfall nicht, um die zarten, bunten Blüten vor nächtlicher Kälte zu schützen.  

Conny Hanspach

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