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Wurzen Borsdorf: Horte stellen Konzepte vor
Region Wurzen Borsdorf: Horte stellen Konzepte vor
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05:00 23.09.2011
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Sowohl Vertreter der Volkssolidarität, die den derzeitigen Hort „Villa Lustige Kobolde" in Borsdorf betreibt, präsentierten vorgestern Abend auf einer Sondersitzung des Gemeinderates in der Panitzscher Schule ihr Konzept. Aber auch die Mitarbeiter des Panitzscher Hortes „Parthenstrolche", der sich in Regie der Kommune befindet, stellten ihre Arbeit vor.

Im Januar hatte das Ortsparlament die Zusammenlegung der Grundschulen Borsdorf und Panitzsch am Standort Panitzsch beschlossen. Wie berichtet, erfordert diese Entscheidung zwingend den Bau eines neuen Hortes. Kostenpunkt: 2,5 Millionen Euro. Rund 290 Kinder sollen die Einrichtung einmal besuchen. Mehrere öffentliche Veranstaltungen, in denen teilweise hitzig diskutiert wurde, fanden in den vergangenen Monaten statt. Und auch am Mittwochabend konnte jeder Interessierte den Ausführungen der beiden Bewerber folgen.

„Es war der Wunsch beider Einrichtungen, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt über die Frage der Trägerschaft zu entscheiden, damit die Unsicherheit aufhört", erklärte Borsdorfs Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) . Man habe sich auch bewusst gegen eine Ausschreibung entschieden. „Wir sind mit beiden Trägern sehr zufrieden. Beide leisten eine hervorragende Arbeit." So habe es nahe gelegen, den in der Gemeinde existierenden Horten die Chance zur Präsentation einzuräumen. Ina Weise, Leiterin der „Villa Lustige Kobolde" in Borsdorf, entwarf die Visionen ihres Teams. „Mit dem Einzug von Computern und Nintendo-Spielen ins Kinderzimmer wird der Nachwuchs nicht nur an die Technik gefesselt, sondern auch an den Stuhl." Eine wichtige Säule der künftigen Arbeit solle deshalb das Thema Bewegung sein. Im Kneip-Konzept sehe man weitere Ansätze. „Ebenso können wir uns einen ,weißen Raum‘ vorstellen – eine Insel der Ruhe, in den sich die Kinder nach einem stressigen Schultag zurückziehen können." Veronika Raschke, Leiterin der „Parthenstrolche", legte den Schwerpunkt auf die Vorstellung der bisherigen Tätigkeit. Die einzelnen Mitarbeiter gaben einen Einblick in die Arbeit der AGs - von Bogenschießen über Theater bis Kindercafé.

Das Heimrecht für die Panitzscher kritisierten Borsdorfer Eltern. Die Wahl des Veranstaltungsortes sei unfair, die Präsentation hätte lieber auf neutralem Boden stattfinden sollen. Rathauschef Martin ließ diesen Einwand nicht gelten. „Wir haben mit viel Publikum gerechnet", dafür sei weder im Rathaussaal noch im Borsdorfer Hort Platz gewesen.

Die Entscheidung über die Trägerschaft fällt am kommenden Mittwoch. Der Gemeinderat tagt ab 18.30 Uhr öffentlich.

Simone Prenzel

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