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Wurzen Borsdorf: Weihnachtsmarkt für den guten Zweck
Region Wurzen Borsdorf: Weihnachtsmarkt für den guten Zweck
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09:34 02.12.2013
Borsdorf für Tamale: Konstanze, Theresia und Ida (v.l.) vom Freien Gymnasium Borsdorf unterstützen den Bau eines Waisenhauses in Ghana. Quelle: Ingrid Hildebrandt

Darüber hinaus ist die adventliche Veranstaltung für die Bewohner der Parthekommune auch stets ein Grund zu helfen und an andere zu denken.

Es ist das bunte Angebot, was auch Berta Koch immer auf den Markt lockt. Dieses Mal waren mit Tochter, Enkel und Urenkelin vier Generationen vertreten. Während sich die einen Süßes und Herzhaftes schmecken ließen, unterstützte der andere die Waffelbäckerei der Kinder- und Jugendfeuerwehr. "Knusprige Waffeln, superlecker und süß", warben die Floriansjünger. Umlagert war der Stand des Lions Club Borsdorf-Parthenaue. Eifrig geblättert wurde dabei im "Ultimativen Kochbuch". "Wir stellen alte Familienrezepte vor", machte Thorsten Reichel neugierig auf "Handkäs' mit Musik", "Birnen, Bohnen und Speck" oder "Großmutters Dörflerschmaus". "Von dem Erlös wollen wir wieder die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde unterstützen", so Reichel.

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Helfen möchte auch der Gewerbeverein Borsdorf-Parthenaue: Aus Bildern der beliebten Kinder-Vernissage entstand ein abwechslungsreicher Jahreskalender für 2014. "Wollen Sie einen haben?", fragte Karsten Fuhrig in die Runde. "Na, klar", lautete die prompte Antwort. Der Vereinsvorsitzende muss nicht lange werben. Die Besucher wissen: Es ist für den guten Zweck - die Kitas von Panitzsch, Zweenfurt und Borsdorf freuen sich immer über Spenden. Und auch über den Tellerrand schauen die Borsdorfer: Konstanze und Ida von der achten Klasse des Freien Gymnasiums verkauften selbst gebastelten Weihnachtsschmuck und machten mit dem Vorhaben des Beuchaer Vereins "Waisenhaus Tamale" vertraut. Mehr darüber kann Theresia Kneschke erzählen. Ein halbes Jahr hat die junge Beuchaerin dort gearbeitet. Danach stand für sie fest: "Wir möchten ein Heim für die Kinder und eine kleine Farm zur Selbstversorgung schaffen. Nun wachsen auf den ersten Feldern schon Tomaten, Mais und Bananen", ist Theresia stolz über den gemeinsamen Erfolg. Stolz können auch die Borsdorfer auf ihre musikalische Gemeinde sein: Einen ganzen Nachmittag lang erfüllten die Mädchen und Jungen der Kitas, der Chor der Diakonie und auch die Bläser der "Partheplautzer" den Weihnachtsmarkt mit Musik und guter Laune. Wem es doch zu kühl wurde, konnte sich im Rathaus aufwärmen: Dort drehten sich erstmals die Miniatureisenbahnen von Borsdorfer und Grimmaer Bastlern, stellte Kai Meier seine Bilder aus, weckten nostalgische Puppenstuben Erinnerungen an Kindertage.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.12.2013

Ingird Hildebrandt

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