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Borsdorf nimmt Parthenfest wieder in Eigenregie

Borsdorf nimmt Parthenfest wieder in Eigenregie

Auch 2014 wird es wieder das traditionelle Parthenfest auf der Panitzscher Trabrennbahn geben. Allerdings mit einer wichtigen Änderung: Die organisatorischen Fäden nimmt die Kommune wieder selbst in die Hand.

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Traditionsveranstaltung: 2014 wird zum mittlerweile 14. Borsdorfer Parthenfest eingeladen. Fahrgeschäfte sind dabei eine feste Größe.

Quelle: Archiv

Borsdorf/Panitzsch. Das Aus der Zusammenarbeit mit dem bisherigen privaten Partner - Stefan Miletha vom US Westernmanagement - verkündete Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) auf der vorgestrigen Gemeinderatssitzung. "Es gab mehrere Versuche, uns mit Herrn Miletha über die Ausrichtung des diesjährigen Parthenfestes ins Benehmen zu setzen", erläuterte das Gemeindeoberhaupt. Doch Miletha habe vereinbarte Termine immer wieder verstreichen lassen.

Bereits zu Jahresanfang hatte sich angedeutet, dass sich die Kommune wieder stärker einbringen will. "Wir hatten uns ja nie ganz aus der Organisation zurückgezogen, sondern uns mit Herrn Miletha nur einen Partner gesucht", äußerte sich Martin bereits im Januar in einem LVZ-Interview zum Thema. Schon damals ließ er anklingen, dass es Bestrebungen gebe, sich das Fest als Kommune wieder komplett auf den Tisch zu ziehen. Dies, so der Ortschef, sei von verschiedenen Seiten ans Rathaus herangetragen worden.

Am Mittwochabend verkündete Martin das Ende der Zusammenarbeit ganz offiziell: "Ich habe Herrn Miletha inzwischen mitgeteilt, dass wir das Fest nicht mehr mit ihm durchführen." Erste Gespräche mit Schaustellern habe die Kommune bereits selbst geführt, um sie für das Festwochenende vom 12. bis 14. September zu binden, fügte er hinzu. "Auch was die Versorgung anbetrifft, haben wir erste Kontakte geknüpft." Unmittelbar vor der Ratssitzung saß das Gemeindeoberhaupt mit Ur-Krostitzer zusammen, die zum Beispiel Schankeinrichtungen zur Verfügung stellen. "Das Catering - auch das haben wir geklärt - wird die ortsansässige Firma Topper-Service übernehmen." Weitere örtliche Anbieter wie die Borsdorfer Fleischerei Schönfeld seien mit von der Partie.

Und noch eine Neuerung wird es geben. "Wir wollen versuchen, möglichst ohne Eintritt auszukommen", verkündete Martin vor den Gemeinderäten. Ob dies wirklich gelingt, müsse die Kalkulation noch zeigen. Auch ein möglicher Zuschuss der Kommune scheint nicht mehr als Tabu zu gelten. "Über Einzelheiten werden wir in den Ausschüssen noch zu diskutieren haben", deutete Martin an - auch mit Blick auf die Aufstellung des aktuellen Doppeletats für 2014/2015.

Zahlen spielten auch bei der folgenden Beschlussvorlage eine Rolle. "Wir kommen leider nicht umhin, in diesem Jahr die Elterngebühren in den Kitas anzupassen", erläuterte das Gemeindeoberhaupt. Vor allem steigende Personalkosten ließen der Kommune keine andere Wahl, als an der Gebührenschraube zu drehen. Bei zwei Gegenstimme wurden die höheren Sätze beschlossen. Der Obolus steigt demnach für Krippenkinder von derzeit 154 auf 167 Euro im Monat bei neun Stunden Betreuung. Der Kita-Platz schlägt künftig mit 108 statt bislang 99 Euro zu Buche. Für alle Eltern, die ihre Sprösslinge im neuen Panitzscher Schulhort unterbringen, gibt es allerdings auch eine gute Nachricht. "Hier sinken die Beiträge geringfügig von 66 auf 63 Euro." Die Zahlen gelten für sechs Stunden Betreuung.

Auf Bitten des Gemeinderates trug Kämmerin Ramona Fischer die Gebühren der Messestadt vor. In der Nachbarschaft müssen Eltern deutlich tiefer in die Tasche greifen. Ein Krippenplatz kostet in Leipzig 207 Euro, für die Kita werden 124 Euro fällig. "Im Kreismaßstab", erklärte Martin, "bewegen wir uns mit den neuen Gebühren immer noch im unteren Drittel." Gültig sind die Sätze ab 1. März.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.02.2014
Simone Prenzel

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