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Borsdorf setzt auf Stadtumbau

Borsdorf setzt auf Stadtumbau

Der Entwicklung des Borsdorfer Ortszentrums möchte die Kommune neuen Schub verleihen. Ein Förderprogramm soll dabei helfen. Sein Titel: Aktive Stadt- und Ortsteilzentren.

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Wenig einladend: Leerstehende Ladenlokale sind das erste, was der Borsdorf-Gast vom Ort zu sehen bekommt, wenn er aus Richtung Engelsdorf das Zentrum ansteuert.

Quelle: peschel

Borsdorf. Der Antrag zur Aufnahme in das Bund-Länder-Programm der Städtebauforderung wurde bereits gestellt. Am Mittwoch entscheidet der Gemeinderat über die nächsten Schritte.

Mit einem neuen Zuschnitt des Sanierungsgebietes startet Borsdorf den Versuch, auch in Zukunft Gelder im Rahmen der Städtebauförderung zu erhalten. Seit den 1990er-Jahren gilt der Ortskern von Borsdorf als Sanierungsgebiet. "Bislang wurden hier 2,1 Millionen Euro an Fördermitteln eingesetzt", erläuterte Martin Neumann von der Stadtentwicklungsgesellschaft (Steg) GmbH in Dresden, die das Vorhaben im Auftrag der Kommune betreut. So wurden der Bahnhof und die Fläche des künftigen Marktplatzes mit Mitteln aus der Ortskernsanierung angekauft. Auch private Maßnahmen wurden bezuschusst, erinnerte der Berater. Ein privater Investor bekam zum Beispiel einen finanziellen Zuschuss für die Sanierung der so genannten Bahnhäuser, die als ortsbildprägend gelten.

Das bisherige Förderprogramm für den Borsdorfer Ortskern sei ausgelaufen, verdeutlichte Bürgermeister Ludwig Martin (CDU). "Doch noch gibt es eine Reihe städtebaulicher Missstände, die wir angehen wollen." Um die Chancen auf erneute Aufnahme in ein Bund-Länder-Programm zu erhöhen, wurde das Sanierungsgebiet eingedampft - von ursprünglich 24,5 auf nunmehr 10,4 Hektar. "Damit kommt Borsdorf einer Forderung des Innenministeriums nach", erläuterte Martin Neumann von der Steg. "Die Kommunen sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren", erklärte der Vertreter des Stadtentwicklungsbüros.

Und das will Borsdorf gern tun. Die Schwerpunkte sind den Bürgern seit Jahren bekannt. Weiterhin stehen die Gestaltung von Bahnhof und Marktplatz sowie der Abbruch der bisherigen Industrieruine und der Neubau einer Zweifelderhalle in der Bahnhofstraße auf der Agenda. "Neu ins Sanierungsgebiet wurden die August-Bebel- und die Leipziger Straße aufgenommen", erläuterte Martin. Der Ortseingang aus Richtung Engelsdorf wirkt derzeit alles andere als einladend. "Hier muss dringend etwas getan werden, um das Tor zur Gemeinde freundlicher zu gestalten." Das erste, was den Besucher empfängt, sind marode Altbauten und leere Läden. Hier sei vorstellbar, die Eigentümer gezielt zu beraten oder eine Sanierung in Kooperation mit den Besitzern oder Nutzern zu prüfen - vergleichbar der Leipziger Initiative "Wächterhäuser". Ein weiterer Schwerpunkt wird auf dem Schulgelände gesetzt.

Ob die Aufnahme in das Förderprogramm "Aktive Stadt- und Orsteilzentren" glückt, soll im August/September feststehen. Angedachte Maßnahmen wären dann im Bewilligungszeitraum bis zum Jahr 2016 möglich.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.04.2013

Simone Prenzel

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