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Wurzen Borsdorf weiht neuen Marktplatz ein
Region Wurzen Borsdorf weiht neuen Marktplatz ein
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16:36 02.12.2018
Generalunternehmer Michael Nagel (vorn) und Bürgermeister Ludwig Martin enthüllen den auf dem neuen Marktplatz eingelassenen Stein mit der Jahreszahl 2018. Quelle: Roger Dietze
Borsdorf

Der diesjährige Borsdorfer Weihnachtsmarkt, der am Sonnabend zum 14. Mal vor dem Rathaus über die Bühne ging, war eine ganz besondere Veranstaltung. Denn er stellte die kulturelle Premiere auf dem neu gestalteten Marktplatz der Kommune an der B 6 dar.

So groß ist bei Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) die Freude über den Abschluss der ebenso umfangreichen wie preisintensiven Arbeiten, dass er im Rahmen der Weihnachtsmarkteröffnung davon sprach, dass eigentlich erst jetzt das 1928 bezogene Rathaus vollendet sei. Mit der Neugestaltung des Areals habe man bautechnisch über Grenzen hinaus gehen wollen und habe dies auch umsetzen können.

Erinnerungsstein enthüllt

„Dass die angrenzenden Straßen nunmehr bei Veranstaltungen auf dem Markt mit einbezogen werden können, hat sich gleich beim Weihnachtsmarkt bezahlt gemacht“, so das Gemeindeoberhaupt, das im Beisein von Gemeinderäten und Generalunternehmer Michael Nagel einen Erinnerungsstein für das Bauprojekt enthüllte.

Der bärtige Alte überreichte Pfarrer Thomas Enge und Bügermeister Ludwig Martin Flaschen mit Alpenwasser zum Füllen der Parthe. Quelle: Roger Dietze

„Mein großer Dank geht auch an unsere Gemeinderäte, die es mitgetragen haben, dass die avisierte Bausumme von 400.000 Euro um einiges angewachsen ist“, so das Gemeindeoberhaupt, das überzeugt davon ist, dass es sich dabei um gut angelegtes Geld handelt. „Der Markt soll ein Ort der Begegnung für alle Menschen sein.“

Weihnachtsmarkt macht Probe aufs Exempel

Insofern machte der diesjährige Borsdorfer Weihnachtsmarkt sogleich die Probe aufs Exempel. Das ebenso abwechslungsreiche Bühnenprogramm tat sein übriges dazu. Die Partheplautzer leisteten dafür ebenso ihren Beitrag wie die Kindertagesstätten und der Hort der Kommune, das Freie Gymnasium, die Diakonie sowie die emk-Bläser.

Auch für das leibliche Wohl war unter anderem durch die Mithilfe der kommunalen Vereine wie dem Lions Club Borsdorf-Parthenaue gesorgt. „Dass uns für unsere Kartoffelpuffer bereits Vorbestellungen vorliegen würden, wäre zwar etwas übertrieben, aber viele Weihnachtsmarktbesucher steuern unseren Stand für unsere Leckerei ganz gezielt an“, so augenzwinkernd der Lions Club-Vorsitzende Karsten Fuhrig, der sich in seiner Gemeinderat-Funktion ebenso zufrieden mit dem Marktplatz-Ergebnis zeigt.

Die Gemeinderäte Arne Rodloff und Karsten Fuhrig enthüllen mit Bürgermeister Ludwig Martin und Generalunternehmer Michael Nagel (von links) den Erinnerungsstein mit der Jahreszahl 2018. Quelle: Roger Dietze

„Er ist sehr großflächig angelegt, und entsprechend aufgelockert lässt sich auf dieser Basis auch ein Weihnachtsmarkt gestalten“, so der Vertreter der Freien Wähler, demzufolge die Weihnachtsmarkt-Einnahmen seines Vereins in den Topf für die Jugendarbeit fließen werden.

Nach Borsdorf 230 Kilometer gereist

Auch für Kerstin Demmerle ist der neue Marktplatz ein Grund mehr, mit ihrem mobilen „Fischwagen auf Rädern“ alljährlich die reichlich 230 Kilometer aus dem hessischen Witzenhausen nach Borsdorf auf sich zu nehmen. „Wir haben das erste Parthefest in Panitzsch miterlebt, und waren von der dortigen Atmosphäre so begeistert, dass wir der Gemeinde seitdem die Treue halten“, so die gebürtige Magdeburgerin, die sich ebenso wie die Weihnachtsmarktbesucher nach Sonnenuntergang an der neuen LED-Beleuchtung des Weihnachtsbaumes erfreuen konnte.

Gemeinsamkeit in der Weihnachtszeit

Zu diesem Zeitpunkt mag sich der eine oder die andere die zur Eröffnung des diesjährigen Borsdorfer Weihnachtsmarktes von Pfarrer Thomas Enge gesprochenen Worte in Erinnerung gerufen haben. Der Gottesmann sprach davon, dass der Mensch nicht zum Alleinsein tauge, dass er vielmehr der Gemeinsamkeit bedürfe, und dies in besonderem Maße in der Weihnachtszeit.

Von Roger Dietze

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