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Borsdorfer Haus im Lichterglanz

Schmuckstück Borsdorfer Haus im Lichterglanz

Die Glühlampe ist bekanntlich seit geraumer Zeit auf dem Rückzug. Im und vor allem am Borsdorfer Domizil von Heiko Papenfuß hat das altbewährte Leuchtmittel indes schon lange seinen letzten Glühfaden ausgehaucht. Seine Rolle nahezu komplett eingenommen hat bei ihm die LED, wobei die Einzahl des Begriffs die Sache nicht wirklich trifft.

Borsdorf. Die Glühlampe ist bekanntlich seit geraumer Zeit auf dem Rückzug. Im und vor allem am Borsdorfer Domizil von Heiko Papenfuß hat das altbewährte Leuchtmittel indes schon lange seinen letzten Glühfaden ausgehaucht. Seine Rolle nahezu komplett eingenommen hat bei ihm die LED, wobei die Einzahl des Begriffs die Sache nicht wirklich trifft.

Sage und schreibe 16 650 Stück der modernen, auf Lichterketten aufgereihten Leuchtdioden bringen das Haus in der Heinrich-Kretschmann-Straße 8 in der Weihnachtszeit in verschiedenen Farben zum Leuchten. Nimmt man noch die mit LEDs bestückten diversen Schwibbögen und die beleuchteten Tiere hinzu, dann erhöht sich die Zahl auf gut 17 000. Und in diese noch nicht einmal eingerechnet sind die über 1000 LEDs, die den Papenfußschen Weihnachtsbaum schmücken.

„Das Thema Strompreis spielt immer mal wieder eine Rolle, wenn Passanten vor unserem Haus stehen und sich über die Illuminierung unterhalten“, berichtet Heiko Papenfuß. „Aber aufgrund des sehr geringen Verbrauches der LEDs halten sich die Mehrkosten in Grenzen“, so der 51-jährige Kranfahrer. Rund 2,50 Euro am Tag kämen zusammen, wenn das Haus zwischen 16 und 23 Uhr sowie eine Stunde am Morgen illuminiert ist. „Sprich, der Spaß kostet uns rund 80 Euro im Monat, und das ist er uns wert.“

Wobei den meisten Spaß die Nachbarn auf der anderen Straßenseite hätten, während man selbst die meiste Zeit über nicht allzu viel vom eigenen Lichterzauber mitbekäme. „Wir müssen dafür schon einen kleinen Spaziergang unternehmen“, so Heiko Papenfuß, der mit „wir“ seine Lebenspartnerin und seinen Sohn Mario meint. Und dieser ist nicht minder vom LED-Virus wie der Vater infiziert.

„Er ist eher die treibende Kraft, was die Ausweitung der Beleuchtung betrifft, weil er immer noch irgendwo einen ‚dunklen Fleck’ findet“, berichtet der Hausherr. Dunkle Flecken gab es zur Genüge, als sich der Borsdorfer vor etwa zehn Jahren daranmachte, die ersten Lichterketten an der Garage und über dem Hauseingang zu installieren. „Wir haben uns von einem Grundstück in Beucha inspirieren lassen, und entsprechend ist auch bei uns das Lichterketten-Aufkommen schnell gestiegen“, blickt Heiko Papenfuß auf das vergangene Jahrzehnt zurück, in dessen Anfangszeit er noch konventionelle Lichterketten zum Einsatz brachte. „Wir sind dann aber schnell zur LED gewechselt, weil diese neben dem deutlich geringeren Verbrauch eine weitaus längere Haltbarkeit aufweist und zudem im Reparaturfall besser zu händeln ist.“

Gleich jedoch ob konventionelle oder mit LEDs bestückte Lichterketten, ihren Platz an der Hausfassade und am Dach müssen beide per Hand zugewiesen bekommen. Was bei über 16 000 Stück entsprechend zeitaufwendig ist. „Wir fangen bereits im Oktober an, zusammengerechnet kommen einige Wochenenden zusammen“, berichtet Heiko Papenfuß. Der Lohn dafür ist eine zumeist positive Resonanz. „Die weit überwiegende Zahl der Leute ist von dem Anblick angetan. Und selbst jene, die ihr Missfallen ausdrücken, bleiben eine Zeit lang vor dem Haus verharren“ , so der Hausherr. Vor drei Jahren hat er sogar eine Lichterketten-Verbindung zum Haus des Nachbarn hergestellt, dessen Vorgarten-Koniferen ebenfalls zum Teil mit in die alljährliche Weihnachts-Illumination einbezogen werden.

Von Roger Dietze

Borsdorf 51.3482636 12.5431488
Borsdorf
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