Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Brandis: Poststraße wird zur Baustelle
Region Wurzen Brandis: Poststraße wird zur Baustelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:30 19.05.2015
Bauvorhaben wirft seine Schatten voraus: Auf 530 Metern Länge soll die Poststraße in Brandis ausgebaut werden. Quelle: Andreas Röse

Der Zuschlag für die Bauarbeiten geht an die Firma Kai-Uwe Gutseel aus Leipzig. Der Stadtrat gab auf seiner jüngsten Sitzung grünes Licht, das Unternehmen zu einem Bruttopreis von rund 300 000 Euro mit dem Bau der Poststraße sowie mit der Baustelleneinrichtung zu beauftragen. Die Ausschreibung erfolgte zusammen mit dem Abwasserzweckverband Parthe sowie dem Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen, die im gleichen Atemzug den Mischwasserkanal und teilweise die Trinkwasserleitung erneuern.

Die Stadt selbst kommt für den grundhaften Ausbau der Poststraße auf. Die Fahrbahn wird ab der Bahnhofstraße bis zum Zufahrtsbereich der Grundschule im Norden erneuert und endet im Süden mit Querung der Langen Straße an der Einmündung der Post- in die Polenzstraße. Die Ausbaulänge beträgt rund 530 Meter. Die Straße sei in einem desolaten Zustand und werde hinsichtlich Unebenheiten und geringer Fahrbahnbreite den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Hinzu komme, dass durch eindringendes Oberflächenwasser die Schäden immer weiter zunehmen, legte das beauftragte Ingenieurbüro dar.

Außerdem soll im Bereich der Bahnhofstraße bis zur östlich gelegenen Kreuzung der Poststraße eine neue Straßenbeleuchtung errichtet werden. Um der wilden Parkerei Einhalt zu gebieten, werden 55 Stellplätze ausgewiesen. Damit, so geht aus der Beschlussvorlage weiter hervor, solle die Durchlassfähigkeit der Poststraße erheblich verbessert werden. An der Ausschreibung hatten sich 14 Firmen beteiligt. Nach Prüfung durch das Ingenieurbüro Hirsch aus Leipzig folgte der Stadtrat der Empfehlung, dem wirtschaftlichsten Bieter den Zuschlag zu erteilen.

Abgenickt wurden ebenfalls zwei Nachträge der Firma Schlösser Bau aus Rötha für der Erschließung des B-Plan-Gebietes an der Pappelallee. Laut ursprünglicher Baugrunduntersuchung sollte Braunkohle in dem Areal vorkommen. "Tatsächlich ist die Firma bei ihren Arbeiten aber auf eine Zusammensetzung gestoßen, die auf einer Deponie zu entsorgen ist", erläuterte Fachbereichsleiter Robert Kröber. Für die Beseitigung der Erdaushubs wurden nachträglich rund 25 000 Euro vom Stadtrat bewilligt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.03.2014
Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einer fast vergessenen grafisch-fotografischen Mischtechnik haben sich die Macherner Künstler Maria und Vlado Ondrej gewidmet, dem Cliché verre. Seine (kurze) Blütezeit erlebte diese künstlerische Technik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich zunächst französische Landschaftsmaler darin ausprobierten.

19.05.2015

Fast ein halbes Jahr ist der Spatenstich für den Ausbau der Staatsstraße (S) 23 mittlerweile her. Demnächst startet endlich die heiße Phase - für Bauarbeiter und Autofahrer gleichermaßen.

19.05.2015

Ein regelrechtes Eilzugtempo legte Klaus Zaspel bei der vorgestrigen Gemeinderatssitzung in Machern an den Tag. In Vertretung der im Urlaub befindlichen Macherner Ortschefin Doreen Lieder (parteilos) leitete der stellvertretende CDU-Bürgermeister die Zusammenkunft im Ratsaal.

19.05.2015
Anzeige