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Wurzen Brandis: Rechnung für Altstadtsanierung
Region Wurzen Brandis: Rechnung für Altstadtsanierung
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05:00 25.09.2012
Schmucke Innenstadt: Auf die Grundstückseigentümer kommen Ausgleichsbeiträge zu. Quelle: Klaus Peschel
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Brandis

Die Besucherstühle waren gut gefüllt. Vor allem Anwohner der Hauptstraße verfolgten am Dienstagabend zumindest den Teil der Tagesordnung aufmerksam, der die Altstadtsanierung betraf. Seit 1991 profitieren Kommune und Privatleute von Zuschüssen im Rahmen der Stadtsanierung. „Zum Ende des Förderzeitraums ist es zwingend vorgeschrieben, dass von Grundstückseigentümern Ausgleichsbeiträge zu erheben sind", erläuterte Fachbereichsleiter Jürgen Otto. Es handele sich dabei um keine Kann-Bestimmung. „Das Baugesetzbuch lässt uns gar keine andere Wahl", sagte Otto. Welche Summe auf die einzelnen Eigentümer zukommt, wird in den nächsten Tagen klarer werden. „Ab der nächsten Woche werden auf der Homepage der Kommune zwei Karten einsehbar sein. Dort können sich Betroffene ein erstes Bild machen, was in etwa auf sie zukommt." Im vorigen Jahr hatte die Stadt das Sachverständigenbüro Dr. Herbert Sattler mit der Erstellung der erforderlichen Gutachten beauftragt. Die Ergebnisse wurden den Stadträten auf ihrer August-Beratung in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt. Am Dienstagabend beschloss der Rat mehrheitlich, Frühzahlern einen Rabatt zu gewähren. Die Frist beginnt bereits am 15. Oktober. Der größtmögliche Nachlass beträgt 19,25 Prozent. „Wer vom 15. Oktober bis 31. Dezember 2012 zahlt, bekommt diesen maximal möglichen Nachlass gewährt", erläuterte Jürgen Otto. Spätere Zahler erhalten immer noch Rabatt, der finanzielle Vorteil tendiert bis zum Ende der freiwilligen Zahlungsphase am 31. Dezember 2014 dann allerdings immer weiter gegen Null. Auch die Stadt hat ein Interesse daran, dass die Bürger möglichst schnell ihren Obolus entrichten. Denn dieses Geld könne noch für Maßnahmen im Brandiser Sanierungsgebiet eingesetzt werden, hieß es. Für Beratungsgespräche stehe den Eigentümern demnächst ein Mitarbeiter des Gutachterbüros zur Verfügung.

Simone Prenzel

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