Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Brandis bekommt fünf Ladesäulen für E-Bikes
Region Wurzen Brandis bekommt fünf Ladesäulen für E-Bikes
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 12.05.2018
Heike König und Heiko Rosenthal vom Grünen Ring sowie Bürgermeister Arno Jesse und Radler Günter Vogel (v.l.) aus Beucha weihen die erste Ladestation für E-Bikes in Brandis ein. Quelle: Foto: Frank Schmidt
Anzeige
Landkreis Leipzig/Brandis

Fahrräder mit Elektroantrieb können ab sofort in Brandis wieder auftanken. Im Stadtzentrum wurde in dieser Woche eine Ladestation für E-Bikes eingeweiht. Am kleinen Markt direkt gegenüber des Rathauses können Pedelec-Fahrer eine Pause einlegen und ihre Gefährte kostenlos flottmachen. Zu einer kleinen Eröffnungsfeier begrüßte Bürgermeister Arno Jesse (SPD) auch Leipzigs Umwelt- und Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke), Sprecher des Grünen Ringes (GRL), sowie Heike König, Leiterin der Geschäftsstelle der Arbeitsgruppe.

Vier weitere Zapfsäulen im Stadtgebiet

„Es ist für Brandis ein wichtiger Moment, denn die Ladesäule am Markt ist nur der Auftakt“, so Jesse. Insgesamt sollen im Stadtgebiet vier weitere Zapfstellen entstehen. Bald kann man auch am Bahnhof Beucha, am Eiscafé Lilly Vanilly, am Autobahnsee (Zugang Kleinsteinberger Straße) sowie am Parkplatz im Sport- und Freizeitpark Lange Stücken mit dem E-Bike vorfahren. Auch E-Roller lassen sich an den großen, grünen Säulen problemlos laden. „Einerseits reagieren wir damit auf die globale Herausforderung, was den Klimaschutz angeht“, erklärt Arno Jesse die Intention, gleich fünf Ladestationen in Brandis zu installieren. „Andererseits ist es ein Mosaikstein für die Entwicklung des Tourismus sowohl unserer Stadt als auch der gesamten Region.“ Auf der Öko-Stele findet sich das Signet des Leipziger Neuseenlandes. Dem gleichnamigen Tourismusverein gehört die Stadt seit einigen Jahren ebenfalls an.

Heiko Rosenthal sieht Brandis als soliden und zuverlässigen Partner, der viel für den Radverkehr tut und so aus seiner Sicht auch für den Radtourismus. „Damit zeigt Brandis, dass die Stadt auf alternative Möglichkeiten des Verkehrs setzt und damit einer großen Stadt wie Leipzig – nach ihren Möglichkeiten – in nichts nachsteht“, so der Leipziger Bürgermeister und GRL-Sprecher.

Fördermittel für den Ausbau des Radverkehrs

Die Ladestation wird im Rahmen des Programms „Klimaschutz durch Radverkehr“ über das Bundesumweltministerium gefördert. An dem Wettbewerb hatte der Grüne Ring Leipzig im Jahr 2017 erfolgreich teilgenommen und damit zusätzliche Fördermittel für den Ausbau des Radverkehrs in der Region eingeworben. Das eingereichte Verbundvorhaben besteht aus insgesamt zwölf Einzelprojekten mit einem Volumen von rund 460 000 Euro, die von zehn Kommunen des Grünen Rings noch bis Ende des Jahres 2018 umgesetzt werden.

Die Stadt Leipzig ist als Koordinator und Steuerer des Vorhabens tätig, in dessen Rahmen bereits Ladesäulen in Böhlen, Großpösna und Pegau ans Netz gingen. Neben den fünf Brandiser Stromtankstellen folgen noch jeweils ein Standort in der Gemeinde Rackwitz (Landkreis Nordsachsen) sowie in Zwenkau und Markranstädt.

Zu den investiven Projekten gehört außerdem der Radwegausbau am Kulkwitzer See. „Zusätzlich werden Hinweisschilder und Schautafeln zu den Fahrradrouten in der Region neu installiert beziehungsweise wieder instandgesetzt“, berichtete Heike König, Geschäftsstellenleiterin des Grünen Ringes. Auf dass der Radverkehr im Neusseenland weiter Fahrt aufnimmt.

Von Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Vier Stolpersteine in der Domgasse zur Erinnerung an die Familie Seligmann wurden von unbekannten Tätern geschändet. Sie beschmierten die Steine mit blauer und silberner Farbe. Es gab noch weitere Schmierereien in der Stadt.

09.05.2018

Vier neue Drehleitern rollen in den nächsten Tagen in den Gerätehäusern von Borna, Grimma, Groitzsch und Wurzen ein. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Vorgängermodelle stillgelegt werden – selbst wenn sie andernorts noch gute Dienste leisten könnten.

09.05.2018

32 Vereine haben sich in einer jetzt veröffentlichten Erklärung solidarisch mit dem Netzwerk für demokratische Kultur (ndK) gezeigt. Sie bestärken das NdK, sich weiter für demokratische Grundwerte und die Rechte marginalisierter Menschen einzusetzen“.

12.05.2018
Anzeige