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Wurzen Brandis tritt Tourismusverein Leipziger Neuseenland bei
Region Wurzen Brandis tritt Tourismusverein Leipziger Neuseenland bei
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15:11 19.05.2015
Brandis gehört nun dazu: In entsprechendem Outfit besiegelt Bürgermeister Arno Jesse im Beisein von Sandra Brandt (l.) und Gabriela Lantzsch den Beitritt zum Verein Leipziger Neuseenland. Quelle: Frank Schmidt

"Ich bin ein Neuseenländer", stand auf dem türkisfarbenen T-Shirt, welcher das Stadtoberhaupt anlässlich der Unterzeichnung von Gabriela Lantzsch überstreift bekam. Sie ist nicht nur Bürgermeisterin der Gemeinde Großpösna, die "am östlichen Rande des entstehenden Störmthaler Sees das Tor zum Leipziger Neuseenland" darstellt. Gabriela Lantzsch ist zudem Vorstandsmitglied in besagtem Tourismusverein und engagiert sich dort seit 2004. "In diesem Verbund sind wir daran interessiert, die angrenzenden Kommunen im Marketing mitzunehmen", erklärte die Kommunalpolitikerin.

Ebenso machte sie deutlich, "dass die Kommunen auch zum Tourismus stehen müssen". Da muss sie natürlich die Infrastruktur entwickeln, so dass man das Produkt auch vermarkten kann. "In sofern ist nicht nur die Mitgliedschaft wichtig, sondern auch die enge Zusammenarbeit, der Schulterschluss. Denn einen Touristen interessiert überhaupt nicht die Stadt- und Gemeindegrenze, für ihn ist beispielsweise eine durchgängige, überschaubare und einheitliche Beschilderung wichtig. Und ich denke, da haben wir im Leipziger Neuseenland mit entsprechenden Leitlinien eine gute Vorarbeit geleistet", erklärte Lantzsch selbstbewusst. Für den Tourismusverein Neuseenland ist Brandis eine "rechte Flanke." Und die Stadt habe "sehr hart an Radwegen gearbeitet, um die Verweildauer der Touristen zu verbessern", fand die Großpösnaerin lobende Worte. "Mit dieser touristischen Infrastruktur hat Brandis vor den Toren der Stadt Leipzig einen guten Ausgangspunkt für Wanderer und Radfahrer. "Davon profitieren auch kulturhistorische Bauten wie etwa die Wehrkirche in Beucha", stellte Sandra Brandt, Geschäftsführerin im Tourismusverein Neuseenland, fest und fügte an: "Wenn es dann noch ein nettes Orgelanspiel gibt, kann es auch in die Kulturwerbung aufgenommen werden." Das alles seien kleine Bausteine.

Erfreulich sei, so der Brandiser Rathauschef, dass der Stadtrat geschlossen hinter dem Vorhaben steht. "Aber wir fühlen uns auch in einer gewissen Bringeschuld. Denn wenn wir uns als gastfreundliche Stadt begreifen wollen, müssen wir noch ein paar Hausaufgaben machen. Zum Beispiel die Aufenthaltsqualität verbessern", konstatierte Jesse. Insgesamt aber sei Brandis "gut aufgestellt", sich wirksam im Tourismusverein Neuseenland engagieren zu können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.11.2013
Frank Schmidt

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