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Wurzen Brandiser Bildungsmesse kommt an
Region Wurzen Brandiser Bildungsmesse kommt an
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06:00 19.03.2011
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. Rund 30 Unternehmen und Bildungseinrichtungen präsentierten sich.

Manche Jugendliche wissen schon genau, in welche Richtung es einmal gehen könnte und kamen mit gezielten Fragen: Jakob Trautmann gehört zu ihnen. Der Neuntklässler könnte sich einen pädagogischen Beruf gut vorstellen. „Ich komme aus einer großen Familie, singe im Chor, spiele Theater, musiziere und bastle gern. Als Erzieher kann ich alles Kreative anwenden." Mut machte ihm Hans-Jochen Liebers von den Semperschulen Dresden, die unter anderem die Ausbildung zum Erzieher anbieten. „Die Kindertagesstätten suchen händeringend Nachwuchs." In den nächsten sechs bis acht Jahren sei das Reservoir an Arbeitsplätzen groß. Eine Tätigkeit in einer Kita oder einem Jugendclub würde auch Lena Barthel oder Stephanie Beyer Freude machen. „Zuvor könnt ihr bei uns noch die Ausbildung zum Sozialassistenten abschließen, denn das ist für Absolventen von Mittelschulen Zugangsvoraussetzung", erklärte den drei Jugendlichen Simone Walter vom Beruflichen Schulzentrum Wurzen. So wie die Wurzener Lehrerin nahmen sich auch alle anderen Berater Zeit für gründliche Informationsgespräche. Um Nachwuchs warben neben Bundeswehr, Kreditinstituten, Krankenkassen, Beruflichen Gymnasien, den Semper- oder Blindowschulen auch einheimische Unternehmen wie etwa das Brandiser Pflegeheim oder die Wurzener Dauerbackwaren. Dort könnte sich Luisa Walther eine Ausbildung zum Bäcker oder Konditor gut vorstellen. Und auch das Deutsche Rote Kreuz Bildungswerk Sachsen ist mit einer breiten Palette an Berufen gut aufgestellt. „Wir suchen Dich", lautet das einladende Motto der Berger Haustechnik GmbH aus Mutzschen, die um Anlagenmechaniker wirbt. Dass grüne Berufe voller Leben sind, weiß Karin Hebold vom Landratsamt in Borna. Denn ob Land- oder Tierwirt, ob Gärtner im Zierpflanzen-, Obst- oder Gemüsebau – vieles sei möglich. Eine Ausbildung oder ein Studium im Garten- und Landschaftsbau plant Lucas Krahnstöver. Gerade für diesen Bereich gebe es in der Region mehrere Betriebe. Der junge Beuchaer bekommt eine Übersicht mit auf den Weg. Großes Gedränge am Stand der Bundeswehr: Hier informierte Stabsfeldwebel Franz Schug über eine Laufbahn für Soldatinnen oder Soldaten auf Zeit sowie über Arbeitsmöglichkeiten in anderen Bereichen. Für Fahrzeugtechnik begeistern sich Maximilian Kaluba und Christoph Zschiesche und peilen daher eine Ausbildung beim Bund an. Noch nicht fündig geworden ist Cheyenne Feix: „Ich möchte Event-Managerin oder Hochzeitsplanerin werden", erzählt die Brandiserin. Was nicht ist, kann ja noch werden – etwa bei der 3. Bildungsmesse.

Die zweite Auflage, schätzte Koordinatorin Elke Tusche ein, sei jedenfalls ein voller Erfolg gewesen. „Nun werden wir die Kinder und Jugendlichen bei der Berufswahl weiter begleiten."

Ingrid Hildebrandt

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