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Wurzen Brennende Strohpresse zwischen Bunitz und Thallwitz
Region Wurzen Brennende Strohpresse zwischen Bunitz und Thallwitz
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16:21 10.07.2018
Ein Schaden an einer Strohpresse war der Auslöser für einen Feldbrand auf einem Feld zwischen Bunitz und Thallwitz an der Staatsstraße S 19. Quelle: Bärbel Schumann
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Bunitz/Thallwitz

Gleich mehrfach ertönten in Eilenburg und anderen Orten am Montag gegen 14.30 Uhr die Sirenen, um Feuerwehrleute zu einem Feldbrand an der Staatsstraße 19 zu rufen. Dort brannte zwischen Bunitz und Thallwitz ein Teil eines Weizenschlages der Agrargesellschaft Thallwitz. Das Abernten des Feldes hatte dort bereits auf einem Teil begonnen, als mitten beim Strohpressen ein Feuer ausbrach.

Strohballen brennen

Der Fahrer versuchte geistesgegenwärtig mit Feuerlöschern die ersten Flammen zu bekämpfen. Doch er konnte das Feuer nicht löschen und unter Kontrolle bringen. Er informierte die Feuerwehr. Gegen 14.50 Uhr traf die erste Feuerwehr aus Thallwitz am Brandort ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits ausgebreitet, Strohballen und auch ein großer Teil der Getreidestoppeln brannten.

Ein Schaden an einer Strohpresse war der Auslöser für einen Feldbrand auf einem Feld zwischen Bunitz und Thallwitz an der Staatsstraße S 19. Quelle: Bärbel Schuimann

„Wir begannen sofort mit den Löscharbeiten. Weitere Wehren trafen ein. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute und sechs Ortswehren im Einsatz“, so Michael Ferl von der Thallwitzer Feuerwehr und zugleich Einsatzleiter beim Brand. Im Einsatz waren die Wehren von Eilenburg, Sprotta, Doberschütz, Böhlitz, Röcknitz und Thallwitz.

Wind behindert Löscharbeiten

Die Löscharbeiten gestalteten sich durch den Wind an diesem Nachmittag schwierig. Immer wieder mussten deshalb Löschtanker für Wassernachschub sorgen. Das wurde von der durch die Feuerwehr eingerichteten Wasserversorgungsstelle in Thallwitz geholt. Wichtigstes Ziel dabei, den noch nicht abgeernteten Teil des Feldes zu retten und das Übergreifen des Feuers auf umliegende Bereiche wie in Richtung Straße oder einem Baum- und Heckenstreifen zu verhindern.

Vor Ort war auch die Polizei, die eine Nebenstraße in Richtung Thallwitz absperrte, um den pendelnden Tankfahrzeugen freie Fahrt zu gewähren. Was den Brand an der Strohpresse auslöste, konnte vor Ort noch nicht gesagt werden. Die Maschine brannte jedenfalls völlig aus und wurde unbrauchbar.

Gegen 18 Uhr war der Einsatz an der S 19 beendet. Nachdem die Wehren zurück in den Depots und die Einsatzbereitschaft hergestellt war, war es für einen Teil von ihnen nicht der letzte Einsatz. Sie mussten zu einem weiteren Feldbrand nach Kollau, einem Thallwitzer Ortsteil, ausrücken.

Von Bärbel Schumann

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