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Bundesstraße 107 bei Trebsen: Radweg soll Sicherheit bringen

Bennewitz agiert federführend Bundesstraße 107 bei Trebsen: Radweg soll Sicherheit bringen

So neu ist die Vision nicht, einen begleitenden Radweg der Straße zwischen Trebsen und Bennewitz zu bauen. Deshalb fühlt sich Lothar Eckhardt aus Walzig bei Trebsen auf den Plan gerufen, nachdem er von der Fortschreibung der Radverkehrskonzeption gehört hat.

Keine Momentaufnahme: Wie hier zwischen Trebsen und Walzig reicht der Platz auf der B 107 nicht aus, da wird es für Radfahrer ganz eng.

Quelle: Frank Schmidt

Trebsen/Bennewitz. In einem Schreiben an das zuständige Amt für Kreisentwicklung erinnerte Eckhardt an jenes Vorhaben und sieht die Zeit für gekommen, das Projekt endlich zu realisieren. Hintergrund sei der demografische Wandel im Dorf Walzig.

„Hier haben mehrere junge Familien ihren Wohnsitz gefunden, deren Sprösslinge in den Kindergarten und bald auch in die Grund- und Oberschule von Trebsen gehen. Besonders der Schulweg ist für sie auf der stark befahrenen Bundesstraße 107 nicht gefahrlos möglich“, moniert Eckhardt. Doch es gehe nicht nur um die Kinder. Auch Erwachsene und Senioren, die für ihre Besorgungen – Einkäufe, Arztbesuche, Behördengänge – mit dem Fahrrad unterwegs sind, setzen sich den Verkehrsrisiken aus. Deshalb sei von Eckhardt schon mehrfach an die Trebsener Stadtväter herangetragen worden, einen Radweg zumindest zwischen Trebsen und dem Ortsteil Walzig zu bauen. Und da bis zum Ortsausgang in Richtung Wurzen schon ein Radweg besteht, würde es sich nur um eine Verlängerung von etwa 300 Metern handeln. „Aber zu den Anfragen an die Stadt Trebsen habe ich bisher keinerlei Antworten erhalten“, beklagt Eckhardt. Dem widerspricht Ute Jähnicke in Vertretung des ehrenamtlichen Bürgermeisters Stefan Müller. „Die Anfragen sind mündlich vorgetragen und vollumfänglich mündlich beantwortet worden.“ Vollumfänglich heißt, so lässt Müller auf Nachfrage wissen, „dass ich Herrn Eckhardt über meinen damaligen Kenntnisstand zum Sachverhalt berichtete“. Demnach habe er sich mit den Amtskollegen aus Grimma und Bennewitz, Matthias Berger und Bernd Laqua, darauf verständigt, den Straßen begleitenden Radweg entlang der B 107 „voranzubringen“. Der Bennewitzer Rathauschef soll hierfür „federführend agieren“.

Hilfreich dabei könnte sein, so erfuhr Eckhardt von Ute Haunstein im Amt für Kreisentwicklung, dass dieses Projekt im Rahmen der „Radverkehrskonzeption des Freistaates Sachsen 2014“ ins „Bauprogramm Radwege“ aufgenommen wurde, gar in die Klasse A. Und alle Vorhaben in dieser Klasse, so betont Haunstein, haben „höchste Priorität“ und „sollen bis 2025 realisiert werden“. Laqua indes möchte da etwas kräftiger in die Pedalen treten und hofft in „naher Zukunft“, die er mit „fünf bis sechs Jahren“ definiert, am Ziel zu sein. Aber: „Es sind so viele Radwege in die Kategorie A gehoben worden, dass jetzt die Herausforderung steht, diese A-Kategorie durch ein dünnes Nadelöhr zu führen. Und das heißt Lasuv. Denn das Landesamt für Straßenbau und Verkehr muss alles umsetzen“, weiß der Bennewitzer Gemeindechef. Und dazu gehöre auch eine mögliche Umgehungsstraße für Trebsen. Doch diese, so merkt Haunstein im Landratsamt an, „steht auch im Zusammenhang mit der noch offenen Diskussion zur Ortsumgehung Trebsen und deren Einordnung in die Bedarfsplanfortschreibung für den Ausbau der Bundesstraßen.“ Folglich, so konstatiert Laqua, „muss man dem Lasuv, jedoch nicht nur dem Lasuv auf die Füße treten.“

Frank Schmidt

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