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Wurzen Burkartshainer Narren gehen im Schweizergarten mit „Stars on Tour“
Region Wurzen Burkartshainer Narren gehen im Schweizergarten mit „Stars on Tour“
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18:00 07.02.2016
Tolle Performance: Die BCC-Funkengarde führte unter anderem einen frivolen Cancan-Tanz auf dem Schweizergarten-Parkett auf. Quelle: Foto: Roger Dietze
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Wurzen

Wie werden Stars gemacht? Die Närrinnen und Narren des Burkartshainer Carnevals Clubs (BCC) beantworteten diese Frage am Sonnabendabend auf der Bühne des Kulturhauses Schweizergarten auf ihre Weise. Als Zutaten dienten ihnen respektive ihrem Handlanger „Frankenstein“ dabei jene Damen und Herren aus dem nationalen wie internationalen Showbusiness – von Michael Jackson über De Randfichten und Cindy aus Marzahn bis hin zu Heino – die zuvor im Rahmen des diesjährigen BCC-Programms „Stars on Tour“ das zahlreich versammelte Karnevals-Publikum unterhalten hatten. Oder besser gesagt, Teile jener Damen und Herren, aus denen, nachdem sie in einem Bottich gut verrührt worden waren, ein neuer „Star“ kreiert wurde.

Zuvor hatten sich die BCC-Akteure nicht gescheut, den Begriff „Star“ sehr weit zu dehnen, sodass sich auf der Bühne neben der Queen unter anderem auch Til Schweiger, Darth Vader und Hausmeister Krause ein Stelldichein gaben. Zwischen diesen Slapstick-Einlagen kam das Wurzener Narrenvolk immer wieder in den Genuss tatsächlicher und leibhaftiger „Stars“ aus den Reihen des 1964 gegründeten Vereins, allen voran die Funkengarde, die Kinderfunkengarde, die Tänzerinnen der „Spätlese“-Formation sowie die Herren des Elferrates. Letztere legten im Rahmen des Programms einen gemeinsamen Tanz mit den jungen Damen der Funkengarde aufs Parkett, die wiederum mit einem frivolen Cancan-Tanz Jubelstürme ernteten.

Den Nachweis, dass sich harte Arbeit am Ende auszahlt, erbrachte die Kinderfunkengarde mit diversen Tänzen. „Die Mädchen trainieren bis auf eine kurze Sommerpause das gesamte Jahr über“, deutet Männerballett-Trainerin und „Spätlese“-Tänzerin Diana Tauchnitz an, dass Karneval weit mehr als Jubel, Trubel, Heiterkeit ist. Gänzlich ohne diese drei Dinge allerdings kommt wiederum eine zünftige Karnevalsparty auch nicht aus, schon gar nicht ein Kinder- und Familienfasching, zu dem der BCC am gestrigen Sonntag an gleicher Stelle eingeladen hatte. „Die Karten sind uns insbesondere für diese Veranstaltung förmlich aus der Hand gerissen worden“, so Tauchnitz, die der Stadt für die Überlassung des Schweizergartens und dessen Ausschmückung dankt. Doch so wohl sich der BCC laut Diana Tauchnitz auch in Wurzen zu Hause fühlt, so groß sei nach wie vor der Wunsch, irgendwann einmal wieder an die angestammte Wirkungsstätte im jetzigen Wurzener Ortsteil zurückkehren zu können. Doch die Aussichten sind gering, nachdem im Burkartshainer Kulturhaus zu Beginn des neuen Jahrtausends letztmalig das Tanzbein geschwungen wurde. „Und auch unsere zwischenzeitlichen Experimente mit einem Festzelt waren nicht wirklich von Erfolg gekrönt“, so Tauchnitz.

Von Roger Dietze

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