Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen CDU wählt den Wurzener Kay Ritter zum Direktkandidaten
Region Wurzen CDU wählt den Wurzener Kay Ritter zum Direktkandidaten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:57 02.11.2018
Glückwünsche nach der Nominierung: Zu den ersten Gratulanten des frisch gebackenen Direktkandidaten Kay Ritter gehörten Hannelore Dietzschold (l.) und Angelika Pfeiffer. Quelle: privat
Thallwitz/Röcknitz

Von Kampfkandidatur keine Spur: Mit knapp 84 Prozent haben die CDU-Mitglieder im Herrenhaus Röcknitz den Wurzener Kay Ritter zum Direktkandidaten für die Landtagswahl 2019 im Wahlkreis 26 Leipzig Land 4 gekürt. Wie berichtet, stellte sich neben dem Büroleiter der Landtagsabgeordneten Hannelore Dietzschold, sie tritt nicht mehr an, der ehrenamtliche Bürgermeister von Trebsen, Stefan Müller, dem Votum. Ritter siegte. „Ich bin schon angesichts zweier Bewerber vom Ergebnis überwältigt“, kommentierte er den Vertrauensvorschuss und wertete die aktuelle Abstimmung als „gute Grundlage für den anstehenden Wahlkampf“.

65 von 150 Wahlberechtigten geben Stimme ab

An der Veranstaltung, die der CDU-Kreisvorsitzende Georg-Ludwig von Breitenbuch moderierte, nahmen 65 der insgesamt 150 stimmberechtigten Christdemokraten aus den Ortsgruppen sowie zehn Gäste teil, darunter die ehemalige Landtagsabgeordnete Angelika Pfeiffer. Zunächst präsentierten Ritter und Müller dem Publikum ihre Ziele. Im Anschluss konnten dann Fragen an die beiden Aspiranten gestellt werden.

Diese vier CDU-Landtagskandidaten stehen am 1. September 2019 auf den jeweiligen Wahlzetteln ihrer Wahlkreise.

Ritter will schnelle Abschiebung krimineller Ausländer

Letztlich überzeugte der 47-jährige Wurzener, der sich unter anderem für einen „ständigen Dialog mit Bürgern, die Unterstützung des einheimischen Mittelstands, die Förderung der Vereine sowie die Stärkung des Bildungsangebotes“ einsetzen will. Darüber hinaus umfasst Ritters Programm die „schnelle Abschiebung krimineller Ausländer“ und „Null Toleranz für Kriminelle“. Allerdings sei ihm bei alledem bewusst, dass die „derzeitige Situation in unserem Land sehr angespannt ist“ und „die Union keineswegs gut dastehen lässt“. Insofern begrüße er das Signal aus Berlin und die Entscheidung von Kanzlerin Angela Merkel, den Parteivorsitz abzugeben. „Ich würde es gern sehen, wenn jemand für die Nachfolge seinen Hut in den Ring wirft, der lange nicht mehr dabei war.“

Wahlkampferfahrung als Büroleiter von Dietzschold

Kay Ritter lebt und arbeitet in Wurzen, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Er erlernte den Beruf eines Gas- und Wasserinstallateurs und absolvierte später ein duales Studium zum Betriebswirt. 2000 ging Ritter erstmals als Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten und ehemaligen Wurzener Landrates Werner Hubrich in die Politik. Danach wurde er Büroleiter der Leipziger Landtagsabgeordneten Jutta Schmidt. 2009 erfolgte der Wechsel zu Hannelore Dietzschold. Für sie leitete Ritter zwei Wahlkämpfe. Ferner sitzt der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende seit 2014 ehrenamtlich im Wurzener Stadtparlament. Vor drei Jahren rückte Ritter für den jetzigen ersten Beigeordneten im Landratsamt, Gerald Lehne, im Kreistag nach.

CDU-Quartett ist komplett

Mit Ritter ist das Quartett der CDU-Kandidaten für die Wahl im September jetzt komplett: Svend Gunnar Kirmes (Wahlkreis 25), Georg-Ludwig von Breitenbuch (Wahlkreis 23) und Oliver Fritzsche (Wahlkreis 24) sind bereits nominiert worden.

Von Kai-Uwe Brandt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit der Anschaffung zweier elektrisch betriebenen Kastenwagen startet die Gemeinde Lossatal in die Elektromobilität. Die beiden Fahrzeuge werden von den Bauhöfen in Hohburg und Falkenhain genutzt, wo demnächst noch Ladestation entstehen.

02.11.2018

Bei weiterhin sehr guter Geschäftslage trüben sich die Erwartungen der regionalen Wirtschaft ein. Eine aktuelle Umfrage der IHK Leipzig hat ergeben, dass der Fachkräftemangel das größte Risiko – vor Arbeitskosten und Kraftstoffpreisen – bleibt.

01.11.2018

Nach der gewalttätigen Prügelei in einem Hinterhaus des Wurzener Ortsteiles Kühren sind die Bewohner bestürzt. Die Täter sind flüchtig. Der Staatsschutz prüft einen politischen Hintergrund und möglichen Racheakt. Ein Mann war lebensgefährlich verletzt worden.

01.11.2018