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Wurzen Calmund überbringt Spende an Brandiser Kinderheim
Region Wurzen Calmund überbringt Spende an Brandiser Kinderheim
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15:16 19.05.2015
Solch prominenten Besuch hatte das Kinderheim in Waldsteinberg noch nie: Ex-Fußballmanager Reiner Calmund kam gestern persönlich vorbei, um als Botschafter des Ostseebades Binz eine Spende zu überreichen. Quelle: Klaus Peschel

Heimleiterin Ulrike Richter und ihr Team waren mächtig aufgeregt ob des prominenten Besuchers. Doch als der 64-Jährige den Raum betrat, war das Eis sofort gebrochen. Die Kinder und Jugendlichen legten schnell ihre Berührungsängste ab. "Calli" erfüllte Fotowünsche, gab Autogramme, spendierte den Jungen und Mädchen spontan noch einen Kinobesuch.

Wie die Unterstützung aus Binz zustande kam? "Viele unserer Stammgäste kommen aus Sachsen", meinte der Kurdirektor des Ostseebades, Knut Schäfer. "Als wir im Juni schönstes Wetter hatten und Sonne satt, kämpften die Menschen hier mit den Wassermassen." Nach Recherchen des DRK-Kreisverbandes Rügen stieß man auf das Kinder- und Jugendwohnen in Waldsteinberg, das einen Schaden von 180 000 Euro erlitt. Auch wenn die Mulde in sicherer Entfernung verläuft, verursacht starker Regen regelmäßig Überschwemmungen. Der Zufall wollte, dass Reiner Calmund zu der Zeit in Binz Urlaub machte. "Für mich war sofort klar, dass ich diese Hilfsaktion unterstütze", erzählte der 64-Jährige gestern. Der gefragte Talkshow-Gast gab zwei öffentliche Lesungen in Binz, Drittligist Hansa Rostock absolvierte ein Benefizspiel. Und "Calli" hinterließ mit seiner bodenständigen Art so viel Eindruck, dass viele Seebad-Urlauber gern ihre Geldbörsen zückten.

"Maybritt Illner hab' ich abgesagt, das hätte Ärger mit meiner Frau gegeben. Aber der Termin heute in eurem Kinderheim, der war mit wichtig", ließ das Schwergewicht sympathische Prioritäten erkennen, bevor es wieder ans Autogrammeschreiben ging. Und Calmunds fachmännischer Kommentar zu Leipzig? "Der Ostfußball klagt, dass es an Sponsoren fehlt. Wenn dann einer wie Red Bull-Mann Mateschitz kommt, wird auch gemeckert. Das ist nicht ehrlich."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.11.2013
Simone Prenzel

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