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Wurzen Der dritte Poller von Wurzen
Region Wurzen Der dritte Poller von Wurzen
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05:00 24.07.2010
Ein Poller steht im Walde, ganz still und stumm.
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Wurzen

Zwei verschwanden jeweils schon in der Nacht nach dem Aufbau.

Aber der Reihe nach. Anfangs regte sich unter Anliegern der Kleingärten am Beginn der Promenade am Freibad Unmut. Und zwar über ortskundige Autofahrer, die die Straße dort immer wieder als Abkürzung benutzten. „An die Stadtverwaltung wurde deshalb mehrfach der Wunsch herangetragen, die Promenade für den Verkehr zu sperren“, sagt der Chef des Bauhofes, Steffen Horn. Irgendwann habe jemand dort auch einen großen Stein platziert und die Straße so verbarrikadiert. Diese Lösung sei nicht nur verboten eigenmächtig gewesen, sondern habe zudem eine Verkehrsgefährdung dargestellt, so Horn weiter. Außerdem müssten bestimmte Fahrzeuge – nicht zuletzt die des Bauhofes – dort gelegentlich vorbei.

„Also haben wir am Freitag vergangener Woche dort einen klappbaren Poller aufgestellt.“ Anlieger berichteten Horn, gegen 22 Uhr sei das gute Stück noch da gewesen. An Sonnabend in der Frühe war er dann verschwunden. „Zum Montag haben wir erst ein Fundament gegossen und dann einen neuen Poller versenkt.“ Diesmal sei die Durchfahrtssperre nicht klappbar gewesen. Nützte auch nichts. Dienstagmorgen war auch Poller Nummer zwei abgängig und alle Spuren der Tat beseitigt.

„Im dritten Anlauf haben wir dienstags ein starkes Fundament gegossen und den neuen Poller am Mittwoch gesetzt.“ Große Freude am Donnerstag im Bauhof, der Poller hatte die Nacht überstanden. „Das ist erfreulich“, kommentierte Horn kühl. „Ich hoffe, es bleibt auch so.“ Es scheint zu klappen, auch gestern stand Poller Nummer Drei unversehrt am Weg, der hauptsächlich von Wanderern und Radfahrern als Abschnitt des Muldentalradwanderweges genutzt wird. 

Das Problem seien neben dem Zeitaufwand auch die Kosten, so Horn.Die Einsätze der Bauhofmitarbeiter seien schließlich ebenso wenig gratis wie das eingesetzte Material. Wenn die Poller-Gegner identifiziert seien, hätten sie die Kosten übernehmen.

Markus Tiedke

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