Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Dickes Lob für Freizeittreff
Region Wurzen Dickes Lob für Freizeittreff
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:54 12.04.2010
Anzeige

. Auch vor diesem Hintergrund informierte Jugendhausleiterin Mandy Rönckendorf zur Gemeinderatssitzung über die vielschichtige Arbeit, die in der Einrichtung an der Leipziger Straße seit fast zehn Jahren geleistet wird.

Das Haus ist weit mehr als regelmäßiger Treffpunkt von Kindern und Jugendlichen. Zwischen zwanzig bis vierzig Jungen und Mädchen werden auch über die Ferienspiele erreicht. Als größtes Projekt machte Rönckendorf auf die Wichtelwerkstatt aufmerksam, an der im vergangenen Jahr mehr als 800 Kinder und Erwachsene Anteil hatten. Das Team beteiligt sich auch tatkräftig an der Organisation der Kleinen Friedensfahrt, des großen sommerlichen Kinderspektakels oder – um wirklich nur Beispiele zu nennen – eines Freizeitturniers. Der Einsatz des Teams für das ganze Dorf zeigt sich auch bei einer Vielzahl mobiler Aktionen mit Schminkkoffer und Bastelstand bei Vereinsfesten, Ortsteilfeten oder Veranstaltungen in Grundschule und Kindergärten. Vortragsabende wie über Hawaii oder Schottland laden alle Bennewitzer ein.

 

Ingrid Leps

 

Auch eine Laienspielgruppe mit großer Ausstrahlung wurde mit Eltern, Kollegen und Freunden des Jugendhauses ins Leben gerufen. Gefragt, so

Rönckendorf, seien im Jugendhaus auch Angebote für Mütter und Väter wie Vorträge zur Pubertät. Der Freizeittreff sei aber auch Domizil für Krabbelgruppen, Elternabende der Bennewitzer Kindereinrichtungen sowie Treffs von Rückenschule und Freizeitgymnastik, bei denen sich die Veranstalter in den Freizeittreff einmieten. Unterstützung bietet das Jugendhaus-Team der Gemeindeverwaltung auch beim Weihnachtsmarkt sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und beim Aufstellen des Kulturkalenders.

Rönckendorf informierte die Gemeinderäte, dass für 2010 Zusatzkräftepauschalen von 10 000 Euro wegfallen, für die nun die Kommune einspringen müsse. „Die ABM laufen aus, wir müssen schauen, wie wir das bewerkstelligen. Aber es gibt bei Streichungen keinen Weg zurück", betonte sie und verwies auf Protestaktionen gegen die Kürzungspläne, an denen sich das Jugendhaus beteiligt habe.

Gemeinderäte aller Fraktionen würdigten einhellig die Arbeit des Freizeittreffs. „Es wäre falsch, das langsam abzubauen", betonte Peter Lipinski (Die Linke). Auch Siegfried Pohl (CDU) bescheinigte dem Team, das Haus mit Leben erfüllt zu haben und lobte besonders Rönckendorfs persönlichen Einsatz. „Eine Bessere hätten wir dafür nicht kriegen können", bekräftigte auch Christel Neustadt (Die Linke). „Jugendarbeit ist ein Zuschussgebiet,. Wenn es an der Zuweisung hapert, müssen wir einspringen", unterstrich Bürgermeister Matthias Spalteholz die generelle Strategie. Mit Blick auf die Landespolitik solle aber „nicht alles geschluckt" werden. „Wir werden weiter daran arbeiten, dass wir die Jugendarbeit gefördert bekommen", kündigte der Bürgermeister an.

Ingrid Leps

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

[image:phpZ14Ltl20100411170709.jpg]
Naunhof. Es war ein köstlich amüsanter Abend, den die Gäste am Sonnabend im Naunhofer Bürgersaal erlebten. Katrin Weber, die unter anderem zahlreichen MDR-Unterhaltungssendungen als Sängerin, Kabarettistin und Moderatorin ihre ganz persönliche Prägung gibt, bestach auch live mit Stimme, Ausstrahlung und vor allem mit einer gehörigen Portion Humor und Selbstironie.

12.04.2010

Falkenhain. An diesem Tag hatten die Kameraden gleich doppelt Grund zur Freude: Zum einen ist das Gerätehaus nun fix und fertig eingeräumt [image:phptIDF2t20100411165825.jpg]
und mit wichtigen Ausrüstungsgegenständen gut versehen.

12.04.2010

Kontakte zum Kulturbüro Sachsen hat jetzt die Stadt Brandis aufgenommen. Nach dem Nazi-Überfall auf das Roter Stern-Spiel im Oktober vorigen Jahres sieht sich die Stadt mit dem Verdacht konfrontiert, ein Problem mit Rechtsextremen zu haben.

10.04.2010
Anzeige