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Wurzen Domizil für unbegleitete Jugendliche in Hohburg eingeweiht
Region Wurzen Domizil für unbegleitete Jugendliche in Hohburg eingeweiht
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15:53 25.04.2016
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Lossatal/Hohburg

Mit dem obligatorischen Durchschneiden des Bandes wurde am Freitag Vormittag das neue Wohnheim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Kulturhaus „Zur Hohburger Schweiz“ in Hohburg eröffnet. Träger der Einrichtung ist die DRK Humanitäre Nothilfe im Muldental gGmbH, eine 100-prozentige Tochter des DRK-Kreisverbandes Muldental.

Zum Festakt auf der innerhalb von vier Monaten umgebauten Hoteletage des Objektes begrüßten die DRK-Vorstände Bettina Belkner und Jens Stiller zahlreiche Gäste, darunter Landrat Henry Graichen (CDU), Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold (CDU), Lossatals Bürgermeister Uwe Weigelt (SPD), Gemeinderäte, DRK-Mitarbeiter, Helfer und vor allem die „fleißigen Handwerker“.

Das umgebaut Domizil bietet 24 Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren ein modernes Zuhause. 14 Schützlinge, sagte Objektleiter Thomas Schorn, seien bereits untergebracht, zehn folgen im Mai aus der Einrichtung in Waldsteinberg. Den 28-Jährigen, der seine Ausbildung zum Erzieher in der Gemeinde Lossatal absolvierte, unterstützen zwölf Betreuer.

Die Besucher zeigten sich von den Räumen begeistert und lobten wie Landrat Graichen die Initiative und Kooperation der Kommune und des Wohlfahrtsverbandes. Für Belkner ist das Wohnheim mehr als eine neue Heimstatt. Denn hier sollen die Jugendlichen nicht nur die Kultur des Aufnahmelandes lernen, sondern sich zugleich einen Lebensweg bahnen und eine Ausbildung anstreben. Erste Kontakte in diese Richtung seien gemacht, sagte Belkner.

Mit dem wohl treffendsten Zitat des Vormittags gab wenig später Bürgermeister Uwe Weigelt den Startschuss für einen kleinen Rundgang der geladenen Gäste: „Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.“

Von Kai-Uwe Brandt

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