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Wurzen Dresden fördert Neugestaltung des Außengeländes der Oberschule im Lossatal
Region Wurzen Dresden fördert Neugestaltung des Außengeländes der Oberschule im Lossatal
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00:20 18.08.2017
Interessierte Zuhörerin: Wie einmal das Außengelände der Oberschule aussehen soll, erläuterten Planer Hagen Weidemüller (2.v.l.) und Bürgermeister Uwe Weigelt (Mitte) der Bildungsministerin (l.). Quelle: Kai-Uwe Brandt
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Lossatal/Falkenhain

„Das sind Planungen, wie wir sie uns im ländlichen Raum wünschen.“ Der Satz von Sachsens Bildungsministerin Brunhild Kurth (CDU) zaubert bei Bürgermeister Uwe Weigelt (SPD) ein Lächeln ins Gesicht. Aber nicht wegen des Lobes reiste Kurth eigens von Dresden in den östlichsten Zipfel des Landkreises nach Falkenhain. Ihre Stippvisite Anfang der Woche galt vielmehr der Zusage von Fördergeldern für den sechsten und somit letzten Bauabschnitt der Oberschule „Im Lossatal“.

Was genau demnächst passieren soll, erklärte Hagen Weidemüller vom Büro Hoch- und Tiefbau Wurzen der Ministerin und den Gästen. Unter den Zuhörern befanden sich Ines Lüpfert, Beigeordnete der Kreisbehörde, CDU-Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold, Jörg Heynoldt von der Regionalstelle Leipzig der Bildungsagentur, Andreas Kultscher, Geschäftsführer der Regionalbus Leipzig GmbH, Oberschulleiterin Ramona Zauner, Janet Kallies, Leiterin der Grundschule Hohburg, sowie Mitarbeiter des Rathauses. Allein 113 600 Euro der Gesamtinvestition von 284 000 Euro stellt die Landesregierung den Lossatalern fürs aktuelle Projekt zur Verfügung. Mit dem Geld, so Weidemüller, werde nicht nur der nördliche Teil des Schulhofes erneuert, sondern ebenso die Zugänge zum Gebäude. Bereits im Vorfeld hatten Schüler und Lehrer dazu Ideen entwickelt.

Derzeit, so Weigelt, unterrichten 46 Lehrerinnen und Lehrer die insgesamt 485 Schüler aus 56 Ortschaften in der Oberschule. Von 2008 bis 2016 flossen in die heute moderne und behindertengerechte Immobilie knapp dreieinhalb Millionen Euro. Der Freistaat steuerte 2,2 Millionen bei. Sanierungsschwerpunkte waren der Brandschutz, das Dach, die Fenster und Fassade sowie die Innenräume und Haustechnik mit dem Aufzug.

Zugleich erinnerte Weigelt an das Vorjahr mit der Einweihung des Lossataler Sportzentrums nur einen Steinwurf von der Oberschule entfernt. Die Zweifeldhalle sei mittlerweile Heimstatt der Schüler sowie Trainings- und Wettkampfort des Falkenhainer Sportvereins mit seinen über 400 Mitgliedern und weiterer Gemeinschaften sogar über die Kreisgrenzen hinaus. Im ersten Halbjahr 2017 verzeichnete Lossatal hier 3000 Besucher, untermauerte der Bürgermeister den positiven Fortschritt anhand von Zahlen.

Kurth zeigte sich über die Entwicklung im Lossatal begeistert. Zumal Weigelt mit Blick in die Zukunft noch das Vorhaben eines Kita-Ersatzbaus ins Gespräch brachte und einmal mehr auf das enge Netz des öffentlichen Personennahverkehrs hinwies. Den Faden nahm Kurth gern auf: Die Schülerbeförderung auf dem Lande sei das A und O bei der Standortwahl, sagte sie. Nicht unerwähnt ließ sie zudem die Lehrerausbildung. Acht ehemalige Schüler studieren mittlerweile Lehramt, merkte Schulleiterin Zauner deshalb an.

Im Anschluss lud Weigelt die Ministerin und seine Gäste zu einer Besichtigung in die Mehrzweckhalle ein. Kurth ließ sich nicht lange bitten. Übrigens wird momentan der Nieschweg – die künftige Zufahrt zum Sportzentrum – durch die Teilnehmergemeinschaft Falkenhain ausgebaut. Kostenpunkt: 416 000 Euro. Auch dieses Vorhaben fördert der Freistaat mit 353 000 Euro.

Von Kai-Uwe Brandt

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