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"Eine sooo groooße Schule"

"Eine sooo groooße Schule"

Am Magnus-Gottfried-Lichtwer-Gymnasium in Wurzen haben am Donnerstag 177 Mädchen und Jungen aus neun umliegenden Grundschulen erstmals die Schulbank einer weiterführenden Bildungseinrichtung gedrückt.

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Eine echte Schlange: Beim Schnuppertag im Gymnasium haben Viertklässler, hier in Biologie, spannende Einblicke in die weiterführende Schule bekommen.

Quelle: Frank Schmidt

Wurzen. "Schnuppertag für Fünftklässler" nannten es die Organisatoren um Lehrerin Claudia Gaspar, um die Schüler in den Alltag eines Gymnasium zu entführen und das Interesse daran zu wecken.

Dabei fand aber auch ein wechselseitiger Erfahrungsaustausch statt, denn nicht nur die Lehrer in Biologie, Chemie und Physik sowie Mathematik, Geschichte und Geografie - um nur einige der Angebote zu benennen - hatten mit den Grundschülern ein eher ungewöhnliches Klientel vor sich. Spannend war es ebenfalls für die Viertklässler, mal "eine "sooo groooße Schule" zu sehen, wie es Maxim Baimler aus seiner "kleinen alten Grundschule" in Hohburg offenherzig und staunend zum Ausdruck brachte. Und wie es aus einem Wasserhahn sprudelt, nannte er schon all jene neuen Fächer, auf die er sich besonders freut. "Eigentlich alle Fächer", zog er einen symbolischen Schlussstrich unter seine Auflistung. Und ebenso selbstbewusst formulierte er, was ihm an diesem Tag nicht gefallen hat. "Dass wir nicht mal in den Schulklub gegangen sind." Maxims Klassenkamerad, Joel Handschuh, ist das Schulgebäude "unheimlich groß" vorgekommen. Kein Wunder, dass der Junge von relativ kleinem Wuchs "bisschen Angst" eingesteht, sich zu verlaufen. Umso größer sind schon seine Vorstellungen einer beruflichen Perspektive. "Mein Traum ist es, Astronaut zu werden. Da interessieren mich ganz besonders Geografie, Physik und Chemie", sagte der Knirps mit beachtlichem Selbstbewusstsein und fügte an: "Ich denke schon, auch mit den älteren Schülern hier im Gymnasium zurechtzukommen."

"Wir sind mit Grundschülern hier, die sehr wahrscheinlich eine Bildungsempfehlung fürs Gymnasium bekommen", sagte Grundschullehrerin Silke Winkler. Die Entscheidung treffen aber weder die Schüler noch deren Eltern, sondern die Zensuren. "In Deutsch, Mathematik und Sachunterricht ist ein Durchschnitt von 2,0 oder besser Voraussetzung, um sich hier anmelden zu können", klärte die Schulpädagogin auf. Im Schnitt erreichen das etwa 30 Prozent ihrer Schüler. Und die seien in Vorbereitung auf diesen Schnuppertag sehr aufgeregt gewesen. "Weil die Kinder durchweg hoch motiviert und aufgeschlossen sind", bestätigte auch der Biologielehrer Dirk Schweigert. "Natürlich werden sie hier mit vielen neuen Dingen und Effekten konfrontiert, so dass es den Schülern noch nicht um organisatorische Abläufe in unserem Gymnasium geht." Für Kerstin Spalteholz als Lehrerin in Physik, Mathematik und Profilunterricht war es wichtig den Schülern zu vermitteln, "dass sie genau ihre Umwelt beobachten und sich immer die Fragen nach dem Warum stellen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.01.2015
Frank Schmidt

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