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Wurzen Elektro-Tankstelle geht an der Höfgener Schiffsmühle in Betrieb
Region Wurzen Elektro-Tankstelle geht an der Höfgener Schiffsmühle in Betrieb
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11:07 24.08.2016
Gruma Automobile sponsert Elektro-Ladestation für die Schiffsmühle. Der Geschäftsführer Frank Weike (r.) mit Hotelchef Thomas Sörnitz. Quelle: Foto: Thomas Kube
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Grimma/Höfgen

Elektroautos können ab sofort in Höfgen einen Stop einlegen. An der Hochwasserschutzmauer auf dem Gelände des Erlebnishotels Zur Schiffsmühle ging am Dienstag Vormittag eine E-Zapfsäule in Betrieb. Passend zur aktuellen Prämienaktion für Elektro- und Hybridfahrzeuge gingen die Gruma Automobile GmbH als Mercedes-Benz Vertreter und das Erlebnishotel eine Kooperation ein. Um die neue „Tankstelle“ publik zu machen, hat die Gruma der Schiffsmühle für drei Jahre zwei Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt, einen smart electric drive und eine B-Klasse electric drive. Damit kann die Schiffsmühle als Hotel und gastronomische Einrichtung seinen Gästen ab sofort einen weiteren Service anbieten.

„Thomas Sörnitz – der Inhaber der Schiffsmühle – ist ein Kunde von uns, und wir kamen ins Gespräch, wie wir das Thema Elektrofahrzeuge publik machen können“, erklärt Frank Weiske, Geschäftsführer Gruma Automobile GmbH, bevor er gemeinsam mit Thomas Sörnitz für die Fotografen zum Ladekabel griff. „Mit der neuen Säule hat nun jeder Grimmaer die Möglichkeit, sein Elektroauto aufzuladen“, warb Sörnitz. „Noch kostet das Aufladen den Nutzern keinen Cent. Der Kunde muss sich allerdings an der Rezeption eine Karte holen“, schränkt Sörnitz ein.

Mit diesem neuen Service schreitet das Unternehmen Schiffsmühle im Zuge des Wiederaufbaus nach der Flut im Frühsommer 2013 weiter auf dem Weg Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Beim Bau der Hochwasserschutzmauer habe er überlegt, wie nicht nur die Mauer in das Gebäudeensemble passen, sondern auch noch genutzt werden könnte. „Wir decken unseren Energiebedarf schon teilweise mit intelligenter und neuer Technologie ab“, sagt er. So laufe das Blockheizkraftwerk schon. Eine biologische Kläranlage sorge für sauberes Abwasser, dass unter anderem als Spülwasser für die Toiletten dient. „Unser Essen kochen wir mit grünem Strom“, erklärt Sörnitz. Jetzt sei geplant, eine Fotovoltaikanlage zu errichten. Wenn diese in Betrieb geht, dann wird die E-Zapfsäule damit gespeist. „Damit sorgt die Sonne dafür, dass die Elektroautos 100 beziehungsweise 140 Kilometer am Stück ohne Strom zu zapfen, fahren können“, meint er. Da die Ladestationen in der Region noch rar gesät sind, denkt er über eine weitere Zapfsäule nach. „Doch das hängt davon ab, wie dieser Service angenommen wird“, erklärt er.

Frank Weike erhofft sich, dass immer mehr Bürger auf den Geschmack eines Elektro- und Hybridfahrzeuges kommen. Doch um die Akzeptanz zu erhöhen, braucht es die nötige Infrastruktur. Zwei Stunden sind in etwa erforderlich, um die Elektrofahrzeuge aufzutanken. „In der Zwischenzeit kann der Besucher essen gehen, das frisch zubereitet wird oder die Landschaft um Höfgen kennenlernen.

Von Cornelia Braun

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