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Wurzen Elf statt neun Bäume mussten am Bürgermeister-Schmidt-Platz fallen
Region Wurzen Elf statt neun Bäume mussten am Bürgermeister-Schmidt-Platz fallen
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14:42 19.05.2015
Ungewohntes Bild: Voraussichtlich Mitte März beginnen am Bürgermeister-Schmidt-Platz die Straßenbauarbeiten. Quelle: Andreas Röse

Grund der plötzlichen Aktion: Beide Bäume seien krank gewesen und folglich die Stabilität der Stämme gefährdet. Um nicht im nächsten Jahr erneut die Säge ansetzen zu müssen, habe die Verwaltung rasch gehandelt, teilte Hanspach mit. "Ersatzpflanzungen wird es ebenso für diese Bäume geben." Außerdem setze der Baubetriebshof im Zug der Vorbereitungsarbeiten für den letzten von drei Bauabschnitten der Lüptitzer Straße noch vier Jungbäume um. Wie berichtet, entstehen dieses Jahr entlang der Friedrich-Ebert-Straße zwei Kreisverkehre - der Start ist für Mitte März avisiert.

Doch nicht nur in Wurzen ändert sich bis Ende Februar das Bild des öffentlichen Grüns. So kreischt die Motorsäge unter anderem im Ortsteil Kühren. Das Baufeld für die neue Kita werde plan gemacht. Darüber hinaus, teilte Hanspach mit, gehe es demnächst zwei Bäumen im Trauschkenweg an den Kragen, da es hier Probleme mit der Oberleitung gibt und der Dehnitzer Weg hat zwei Linden weniger. "Im Herbst ersetzt die Stadt die Bäume auf der rechten Seite der Mozartstraße durch Säulenbäume", da der alte Bestand krank sei und teils zu weit in den Straßenbereich rage.

Allein im Vorjahr rodete der Bauhof 24 Bäume: 15 in der Zillestraße, fünf im Dehnitzer Weg - für diesen Abschnitt gibt es ein Jahrzehnt-Gutachten, welches den schrittweisen Ersatz der alten Linden vorsieht - und je einen in der Marienstraße, im Park Burkartshain, auf dem Parkplatz in Roitzsch und auf dem Alten Friedhof in Wurzen. Im Gegenzug erfolgten laut Hanspach Ersatzpflanzungen: vier Stück Alter Friedhof, 15 Zillestraße, acht in der Schweizergartenstraße, ein in der Albert-Kuntz-Straße sowie 15 in Nemt-Oelschütz. "Welche Gehölze unter Schutz gestellt sind und ob eine Ersatzpflanzung erfolgen muss, regelt die Baumschutzsatzung der Stadt Wurzen." Das Statut, so Hanspach, verpflichte die Stadtverwaltung ebenso wie private Eigentümer und regle die Anzahl und Art der Bäume für den Regress.

Im Übrigen verfüge Wurzen wie zum Beispiel die Stadt Leipzig über ein sogenanntes Baumkataster. In dieser Datenbank sind alle rund 28 000 Straßenbäume erfasst, inklusive der entsprechenden Details dazu. Unter anderem die Baumart, das Alter, Stamm, Ausbildung der Krone ecetera.

Kai-Uwe Brandt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.02.2014
Kai-Uwe Brandt

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