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Wurzen Emmerlich im Wurzener Dom
Region Wurzen Emmerlich im Wurzener Dom
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05:00 27.08.2010
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. Auf Orgel, Cello und Trompete von drei seiner langjährigen Kollegen begleitet, begeisterte der Dresdner mit einem neuen Programm, das er in alter Besetzung zusammengestellt hatte.

Mit der Besucherresonanz war Domkantor Johannes Dickert, der den Abend organisiert hatte, ausgesprochen zufrieden. „Wann fühlen sich in Wurzen schon mal 300 Menschen von einer Veranstaltung angesprochen? Emmerlich hat geboten, was man von ihm erwartetet", bescheinigte er dem Dresdner Künstler. Man könne fast von einem musikalisch-literarischen Abend sprechen. Zu hören waren Werke der Barockzeit, der Klassik und der Romantik. Auch mit Gospels und Spirtuals stellte Emmerlich seine Vielseitigkeit unter Beweis. Er würzte die Begegnung zwischen den Musikstücken mit Wissenswertem aus der Musikgeschichte, bot Anekdoten über die Komponisten, flocht Erläuterungen zu den Werken, zu Zeit und Gesellschaft ein. Seine Musiker sind langjährige Kollegen und stehen für Qualität: Klaus Bender und Kurt Sandau spielen etwa in der Sächsischen Staatskapelle und der Semperoper.

Emmerlich, so konstatierte Dickert, wusste das Wurzener Publikum als aufnahmefreudig zu schätzen und registrierte, dass es

gut mitgegangen sei. Immerhin erklatschten sich die Besucher in St. Marien, wie immer, wenn ein Abend so ganz nach ihrem Geschmack verläuft, drei Zugaben.

Für Dickert war die Begegnung mit Emmerlich der erste persönliche Kontakt mit dem berühmten Bassisten, der mit unzähligen Fernsehauftritten als Gast deutscher Unterhaltungssendungen sowie mit der Moderation von Sendungen wie „Zauberhafte Heimat" zu den bekanntesten Künstlern aus dem Osten Deutschlands zählt. Es sei sehr wohltuend gewesen zu erleben, dass der Dresdner keinerlei Allüren an den Tag legte, großes Interesse an dern örtlichen Gegegenheiten bewies und sich kein bisschen abgehoben gezeigt hätte.

Ingrid Leps

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