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Wurzen Erinnern, Danken, Gestalten
Region Wurzen Erinnern, Danken, Gestalten
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21:51 01.10.2009
Wurzen

„Allerdings sind wir in der Gemeinde alle zumindest ein bisschen musikalisch.“

Von dieser Musikalität können sich die Wurzener am Sonntag, 27. September, ab 18 Uhr im Gemeindehaus der Neuapostolischen Kirche in der Muldengasse 17 selbst überzeugen. Unter dem Motto „Erinnern – Danken – Gestalten“ veranstalten die knapp 80 Gemeindemitglieder für alle Interessierten einen Musik- und Informationsabend. Auf dem Programm stehen kirchliche und klassische Lieder, die vom Gemeindechor und dem Domkantor Johannes Dickert vorgetragen werden.

In einer kurzen Präsentation will die 1927 gegründete Neuapostolische Gemeinde an ihre Geschichte in Wurzen erinnern. Auch ihre Dankbarkeit für das Miteinander in der christlichen Gemeinschaft, für ihre Räumlichkeiten und für die Orgel möchte die Gemeinde laut Müller zum Ausdruck bringen. Denn in diesem Jahr feiert die Neuapostolische Kirche Wurzen nicht nur das 20-jährige Jubiläum des Gemeindehauses in der Muldengasse, sondern auch den zehnten Geburtstag der Orgel.

Ende der 80er Jahre musste die Gemeinde aus ihrem Haus in der Fährstraße ausziehen, da es nicht mehr den baurechtlichen Bestimmungen entsprach. „Damals sind wir ein Jahr lang in dem Kindergarten der evangelischen Gemeinde in der Liststraße untergekommen“, so Müller. „Daran erkennt man das gute Verhältnis der Kirchen hier in Wurzen.“

Vor zehn Jahren bekam das neue Gemeindehaus dann auch endlich eine richtige Orgel, die noch Rudolf Böhm in der Orgelbauanstalt Gotha gefertigt hat. „Unser altes Harmonium war völlig veraltet und eine richtige Plage“, erinnert sich Müller. Deswegen sei die Gemeinde sehr froh über die Orgel gewesen, die sie von ihrer Kirche bekommen hatte.  Auch Domkantor Dickert ist mit der Orgel in der Neuapostolischen Kirche zufrieden und freut sich auf das Konzert am Sonntag: „.So eine richtige Orgel übt ja eine ganz eigene Faszinationen aus und hat einen viel besseren Klang als jedes Harmonium.“ Damit ließe sich auch der Nachwuchs der Neuapostolischen Kirche für das Orgelspielen begeistern, den der Domkantor mit ausbildet. Denn einen professionellen Kantor kennt man dort nicht. Vielmehr wechseln sich mehrere ehrenamtliche Freizeitorganisten bei den Gottesdiensten ab.

Zwischen der Orgel und seinem Glauben sieht Christoph Müller auch gewisse Parallelen: „So wie die Orgel die Gemeinde beim Singen führt, so leitet der Glauben die Menschen im Alltag und hilft ihnen, ihr Leben bewusster zu gestalten.“ Allerdings sei die Kirche auch jederzeit offen für nichtreligiöse Menschen. „Wir laden alle Wurzener herzlich zum Vorbeischauen ein“, so Müller.

Jan Iven

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