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Wurzen Erneuerung der S 20 bis zum Jahresende
Region Wurzen Erneuerung der S 20 bis zum Jahresende
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14:38 10.07.2017
Quelle: picture alliance / dpa
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Thallwitz

Voraussichtlich bis zum Jahresende 2017 wird die Fahrbahn der S 20 südlich von Röcknitz erneuert, teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit. Der Baubereich beginnt am Ortsausgang der Gemeinde Thallwitz im Ortsteil Röcknitz und endet an der bereits ausgebauten Kreuzung der S 20 (Steinbergstraße) mit den Zufahrtsstraßen zu den Steinbrüchen Frauenberg (östlich) und Zinkenberg (westlich).

Die Erneuerung der S 20, die am Montag begann, erfolgt bestandsnah auf einer Gesamtlänge von 2,2 Kilometern. Dabei ist vorgesehen, die Fahrbahn auf einheitlich sechs Meter Breite mit beidseitigem, je einen Meter breiten Banketten als einbahnigen Querschnitt ohne Mittelmarkierung zu erneuern. Gleichzeitig werden die Straßenentwässerungseinrichtungen in Lage und Höhe entsprechend der neuen Fahrbahnränder profiliert, angepasst oder auch ergänzt. Die bestehenden Feldzufahrten werden an die neue Fahrbahndecke angepasst. Im Zuge der vorhandenen beziehungsweise neu herzustellenden Mulden und Gräben sind unter den Feldzufahrten und Einmündungen Rohrdurchlässe (DN 300) zu erneuern. Weiterhin sind Markierung, Beschilderung sowie Leit- und Schutzeinrichtungen (unter anderem auch die Distanzschutzplanke in den an den Hochwald grenzenden Straßenabschnitten) im notwendigen Umfang vorgesehen.

Im Rahmen des Bauvorhabens wird in Abstimmung mit der dafür zuständigen Gemeinde Thallwitz und dem bedienenden Busunternehmen die Haltestellensituation in dem Streckenabschnitt neu strukturiert. Dazu wird der momentan bestehende Haltebereich an der Zufahrt zur ehemaligen Verwaltung der Quarzporphyrwerke in südliche Richtung an die Einmündung der Straße nach Zwochau verlegt. Die standortveränderten Haltestellenbereiche werden regelkonform für einen Standardlinienbus mit Busborden, taktilen Orientierungshilfen sowie Leitelementen für Sehgeschädigte barrierefrei angelegt. Zur Ausstattung gehört weiterhin ein beleuchteter Fahrgastunterstand.

Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt unter Vollsperrung, wobei als Umleitungsstrecke die parallelführende Staatsstraße S 19 über Böhlitz zu nutzen ist. Nach Angaben der Behörde wird zur Absicherung des Anliegerverkehrs und der Zufahrt für Rettungsfahrzeuge während der Baumaßnahme der mit der Ausführung der Baumaßnahme beauftragte Baubetrieb verpflichtet. Temporäre Einschränkungen können dennoch möglich werden und sollen in Abhängigkeit des Baufortschrittes rechtzeitig durch den Baubetrieb bekannt gegeben werden.

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Sie werden durch den Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Die Gemeinde Thallwitz beteiligt sich mit rund 60.000 Euro an der Baumaßnahme. Die Kosten der Gemeinde werden nach der Richtlinie über die Gewährung von Fördermitteln im öffentlichen Personennahverkehr des Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr gefördert.

Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner im Umfeld werden um Verständnis für die mit der Baudurchführung eintretenden Umleitungen und Erschwernisse gebeten. Das Vorhaben wird deutlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.

Von lvz

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