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Wurzen Erstes Kinderfest am Sportzentrum Lossatal
Region Wurzen Erstes Kinderfest am Sportzentrum Lossatal
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05:01 04.06.2018
Beim Kinderfest in Falkenhain konnte man sich auch im Limbo versuchen. Quelle: Bert Endruszeit
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Lossatal

Premiere vor dem Sportzentrum im Lossatal: Die Gemeindeverwaltung lud anlässlich des Kindertages zu einem bunten Fest vor das neue Sportzentrum ein. Und die jüngsten Einwohner ließen sich nicht lange bitten, schließlich luden zwei Hüpfburgen zum Toben, darüber hinaus gab es Gewinnchancen, Bastelangebote und noch viel mehr.

Neue Rolle für Gemeindemitarbeiter

Für die Mitarbeiter aus der Lossataler Gemeindeveraltung bedeutete das Fest einen Rollenwechsel – wer sonst für Akten und Organisatorisches zuständig ist, kümmerte sich nun um die zahlreich erschienenen Mädchen und Jungen. So auch Sylke Hempel, die das Glücksrad drehte. „Das Fest konnten wir nur mit tatkräftiger Unterstützung vieler Sponsoren organisieren“, betonte sie. „Das hat wunderbar funktioniert“, meinte sie mit Blick auf die Großzügigkeit der Spender. So konnten Hüpfburgen, Sachpreise, Eis und das Kinderprogramm finanziert werden.

Fast 4000 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Die Veranstaltung sei ein Gemeinschaftswerk von Gemeinde, Sportverein, Kindereinrichtungen und Feuerwehr. „Das funktioniert sehr gut“, so Hempel. „Nicht vergessen wollen wir auch die Mitarbeiter unseres Bauhofes, die sich um den Auf- und Abbau kümmern.“

Heiße Luft vom Kämmerer

Pudelwohl in seiner neuen Rolle fühlte sich auch Norman Gebhardt, der sich im Alltag als Kämmerer mit den Gemeindefinanzen beschäftigt. „Ich mache viel heiße Luft, wie auch sonst immer“, sagte er selbstironisch und füllte gleich den nächsten Luftballon mit Helium.

Zielspritzen mit der Feuerwehr

Zielsicherheit war bei Andreas Marx und Reinhard Lehnigk gefragt. Die beiden Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr luden zum sportlichen Zielspritzen mit der Handspritze. „Das kommt bei den Kindern sehr gut an, die sind begeistert bei der Sache“, so Lehnigk. „Kostet das etwas?“, wollte die siebenjährige Xenia wissen. „Nein, es kostet nur Kraft“, antwortete der Feuerwehrmann. Die dafür eingesetzte Handspritze sei keineswegs ein antikes Relikt. „Die wird zum Beispiel bei Entstehungsbränden sehr effektiv eingesetzt. Das ist eine Technik, die sich bewährt hat.“

Gäste sind angetan

Vom Fest sehr angetan war auch Florian König, der mit dem seinem anderthalbjährigen Fritz vor Ort war. „Der ist für die Feuerwehr am meisten zu begeistern, und die Hüpfburg ist natürlich auch eine feine Sache.“ Florian Königs Freundin Samantha Ullrich war zum Kindertag fürs Schminken der Steppkes zuständig. Damit kennt sie sich aus. „Bis nächste Woche bin ich im Hohburger Hort noch Praktikantin, danach aber Erzieherin.“

Mit ihren beiden Enkelkindern war Gudrun Kretzschmar auf dem Festgelände. „Das Fest ist prima, eine super Idee“, meinte sie mit Blick auf das Organisationsteam. „Das können die ruhig jedes Jahr machen.“

Von Bert Endruszeit

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