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Wurzen "Es läuft nicht wunschgemäß"
Region Wurzen "Es läuft nicht wunschgemäß"
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05:00 21.07.2011
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. Im Augenblick ist bereits ein Bauverzug von rund vier Wochen eingetreten. Der Bauleiter wurde für den 27. Juli einbestellt.

„Wir liegen leider nicht im Plan", räumte die Vorsitzende des Regionalverbandes, Astrid Nowak, gestern unumwunden ein. In den zurückliegenden Wochen seien verschiedene Gewerke mit ihren Zeitplänen in Verzug geraten. Gegenwärtig werde etwa im Obergeschoss gebaut, das künftig eine Erziehungsberatungsstelle sowie die Geschäftsführung nebst Sekretariat und Finanzbuchführung beherbergen soll. Während die Arbeiten dort einigermaßen vorankommen, stocken sie anderswo. Wie etwa bei der Trockenlegung des Kellerbereichs.

„Die Arbeiten dort sollten eigentlich schon beendet sein", so Nowak. Stattdessen sei immer noch einiges zu tun. An mehreren Tagen seien die Mitarbeiter der beauftragten Firma einfach nicht erschienen. Zudem zeichneten sich womöglich Qualitätsmängel ab. Besonders bitter: Erst wenn die Arbeiten am Keller abgeschlossen sind, kann das Gerüst gestellt werden. Dies ist aber wiederum Bedingung für den Beginn der Maßnahmen an Dach und Fenstern. Ob letztere fristgerecht gefertigt werden, sei im Augenblick ebenfalls noch unklar. „Schließlich handelt es sich dabei ja nicht um Normgrößen." Und überdies droht auch in Sachen Aufzug Ungemach. „Der Fahrstuhl sollte eigentlich im August eingebaut werden. Aber bislang ist noch nicht mal der Schacht gemauert worden", sagt Nowak. „Es läuft nicht wunschgemäß."

Als Konsequenz der Verzögerungen – bisher schätzt Nowak den Verzug auf rund vier Wochen – wird es am 27. Juli ein Gespräch mit dem Bauleiter geben. „Dann wollen wir uns darlegen lassen, was noch auf uns zukommt und welche Zielvorgaben realistisch sind", so Nowak. Wenn die Sanierungsmaßnahmen nicht bis Ende des Jahres abgeschlossen sind, drohen finanzielle Nachteile für den Verband. „Höchstens ein Drittel der Arbeiten wurde bisher erledigt. Das macht mir Sorgen." Klar sei schon jetzt, dass die Begegnungsstätte nicht wie geplant ab August wieder öffnen wird. „Das können wir vergessen." Momentan werde ausgelotet, wie sich die Ausweichquartiere für diverse Veranstaltungen noch verlängern ließen, um die Beeinträchtigungen für die Besucher der Volkssolidarität möglichst gering zu halten.

Markus Tiedke

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