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Wurzen Fackelumzug und Elefantenrennen – Kührener feiern drei Tage lang
Region Wurzen Fackelumzug und Elefantenrennen – Kührener feiern drei Tage lang
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07:00 06.06.2016
Feuriger Festauftakt: Der Dorfnachwuchs zog am Sonnabendabend mit Fackeln durch den Wurzener Ortsteil. Quelle: Roger Dietze
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Wurzen/Kühren

Der eine oder andere Kührener mag vor dem vergangenen Wochenende schon so etwas wie Entzugserscheinungen gespürt haben, mussten sich doch die Bewohner des Wurzener Ortsteiles, das traditionelle Dorf- und Kinderfest betreffend, ziemlich lange in Geduld üben. Und zwar genau zwei Jahre. Im vergangenen Jahr nämlich war die große Sause aufgrund der kurz zuvor über die Bühne gegangenen personellen Neuformierung des Vorstandes des Heimatvereins ausgefallen.

„In der Kürze der Zeit war es uns unmöglich, ein solch umfangreiches Fest auf die Beine zu stellen“, blickte der Vereinsvorsitzende Rolf Weber, der Christiane Schlegel in diesem Amt abgelöst hat, in den Frühsommer des vergangenen Jahres zurück. In eine Zeit, in der die Kührener Grundschule und der Hort kurzfristig im Rahmen ihrer Möglichkeiten in die Dorf- und Kinderfest-Bresche sprangen. Weil das Programm der Erst- bis Viertklässer sehr gut ankam, engagierte der Heimatverein die Bildungsstätte sogleich für das erste Dorf- und Kinderfest unter seiner Ägide, das am Sonnabendabend mit einem Fackelumzug startete, am Sonntagmorgen mit einem Preisskat seine Fortsetzung fand und am Sonntagnachmittag mit einem bunten Familientag samt traditionellem Elefantenwannenrennen seinem Höhepunkt entgegen strebte.

Wenngleich letzterer mit den bewährten Belustigungen der Sorte Gummistiefelweitwurf, Preiskegeln und -schießen sowie Kinderschminken den Programmen vorangegangener Dorf- und Kinderfeste ähnelte, so unterschied er sich doch in einem zentralen Punkt, nämlich dem Veranstaltungstag. „Im Vorstand bestand Konsens darüber, dass der Sonntag der familienfreundlichere Tag der beiden Wochenendtage ist, weshalb wir das große Familienprogramm in diesem Jahr erstmals auf diesen Tag verlegt haben“, so der Heimatvereins-Vorsitzende, dem im vor reichlich einem Jahr neu gewählten Vorstand Monika Schliemann, Janine Naumann, Katja Zschernack sowie Carmen Haberland zur Seite stehen.

Apropos zur Seite stehen: Auch der neue Vorstand konnte sich bei der Ausrichtung seines ersten Dorf- und Kinderfestes auf die Freiwillige Feuerwehr sowie den örtlichen Sportverein verlassen. „Wir mussten die Organisation betreffend selbstredend nicht bei Null anfangen, konnten vielmehr an bestehende Kontakte anknüpfen und wurden zudem von einigen Akteuren des alten Vorstandes quasi beratend unterstützt“, so Rolf Weber, der gemeinsam mit seinem weiblichen Vorstands-Quartett erste Erfahrungen in der Organisation von Festivitäten beim letztjährigen Weihnachtsmarkt sowie beim diesjährigen Maibaumaufstellen sammeln konnte. Festivitäten, denen die Einwohner des Wurzener Ortsteiles die Treue gehalten haben.

„Das Maibaumaufstellen war nach unserer Einschätzung so gut wie lange nicht besucht“, bilanzierte Weber, dem zufolge auch die Sponsoren dem Verein die Treue gehalten haben. „Uns hilft grundsätzlich jede 50-Euro-Spende, andererseits ist das Spendenaufkommen nicht mehr mit dem vergangener Jahre vergleichbar“, so der 69-Jährige.

Von Roger Dietze

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