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Wurzen Familienfest der Wurzener Volkssolidarität gut besucht
Region Wurzen Familienfest der Wurzener Volkssolidarität gut besucht
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07:00 23.05.2016
Ingeburg Fahl, die Geschäftsführerin des Volkssolidarität-Regionalverbandes, steht beim Familienfest der Wurzener Volkssolidarität selber auf dem Laufsteg. Quelle: Roger Dietze
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Wurzen

Das erlebt man auch nicht alle Tage: Dass die Geschäftsführerin eines Volkssolidarität-Regionalverbandes ihren Schreibtisch mit dem Laufsteg eintauscht. So geschehen am Sonnabend im Rahmen des Familienfestes der Wurzener Volkssolidarität (VS). „Manchmal muss man, wenn es die Personalsituation erforderlich macht, auch einmal auf unkonventionelle Art und Weise aktiv werden“, erklärte augenzwinkernd Ingeburg Fahl, die die Geschicke des Wurzener VS-Regionalverbandes seit 2011 lenkt. Und die nach eigener Aussage das am besten besuchte Familienfest erlebte, seit sie den Geschäftsführerposten innehat.

Dass dies maßgeblich an der geänderten Startzeit am frühen Nachmittag gelegen hat, glaubt die gebürtige Oschatzerin nicht, vielmehr hält sie die verstärkte Nutzung der Sozialen Netzwerke bei der Bewerbung für entscheidend. „Denn auf anderem Weg lässt sich die junge Generation nur noch schwer erreichen“, stellt Fahl fest. Und auf diese junge Generation ziele man laut der Assistentin der Geschäftsleitung, Tina Lemke, mit dem Familienfest eben auch ab. „Wir wollen zeigen, dass die Volkssolidarität nicht ausschließlich für Senioren, sondern vielmehr für alle da ist.“ Dieses Anliegen spiegelte sich auch in der Präsentation der Servicepalette des Wurzener VS-Regionalverbandes wider. Neben der Begegnungsstätte, deren Akteure für das leibliche Wohl der Familienfest-Besucher sorgten, dem ambulanten Pflegedienst und dem Mahlzeitendienst Hohburg stellten sich auch der vom Regionalverband getragene Hort und die Kita Beucha sowie die Erziehungs- und Beratungsstelle vor.

Diese Präsentation ergänzend hatten Ingeburg Fahl und ihr Team ein buntes Programm für Groß und Klein auf die Beine gestellt, das von Animation mit und durch Clown Jochen über ein Kinderprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Wurzen und einer Darbietung der VS-Sitztanzgruppe bis hin zu einer Modenschau reichte. Für letztere war nach Absage des gebuchten Modeexpress’ kurzfristig die Wurzener Textilhändlerin Ingrid Rother eingesprungen, die für die Rettung dieses Programmpunktes mit viel Lob bedacht wurde.

Apropos Lob: Selbiges gebührt auch den vielen Ehrenamtlern, die die knapp 100 Angestellten des VS-Regionalverbandes von Januar bis Dezember unterstützen und die auch zum Gelingen des diesjährigen Familienfestes beitrugen, das in diesem Jahr hinsichtlich des Umfanges wieder in „normalen“ Bahnen verlief. Gemessen zumindest am vergangenen Jahr, in dem der Regionalverband im Rahmen dreier Veranstaltungen in der Region sein 25-Jähriges und parallel dazu 70 Jahre Volkssolidarität in Deutschland gefeiert hatte.

Von Roger Dietze

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