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Wurzen Feuerwehr Großzschepa freut sich über neues Auto
Region Wurzen Feuerwehr Großzschepa freut sich über neues Auto
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05:00 11.01.2010
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Denn am zweiten Wochenende des neuen Jahres nahmen die Kameraden der Großzschepaer Ortswehr feierlich ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) in Besitz.

„Das ist keines von der Stange, sondern eines aus der Boutique“, beschrieb Thomas Pöge, Leiter der Nachbarwehr Böhlitz die extra auf die Bedürfnisse der Ortswehr zugeschnittene Ausstattung des neuen Gefährts. Pöge gehörte zu denen, die vom Großzschepaer Wehrleiter Stephan Kresse ein besonderes Dankeschön erhielten. Er hatte die Großzschepaer entscheidend bei den Planungen der Ausstattung des Fahrzeugs sowie bei der Zusammenarbeit mit dem Dresdner Ingenieurbüro und dem Görlitzer Unternehmen für Brandschutztechnik Iveco Magirus unterstützt.

Mit moderner technischer Ausrüstung und 750 Litern Löschwasser an Bord fahren die Feuerwehrleute künftig zu den Einsatzorten. Dankesworte gab es jedoch auch für das Land Sachsen und den Landkreis. Gemeinsam mit der Gemeinde Hohburg sicherten sie die Finanzierung des Fahrzeugs ab.

Rund 100 000 Euro wurden investiert. 75 000 Euro waren Fördermittel. 25 000 Euro brachte die Kommune auf. Hohburgs Bürgermeister Uwe Weigelt, der ebenso wie zahlreiche Gemeindevertreter und Leiter der beiden anderen Hohburger Ortswehren vor Ort war, unterstrich die Bedeutung der Feuerwehren, gerade im ländlichen Raum. Wenngleich gut ausgerüstete Ortswehren für die Gemeinden ein kostspieliges Unterfangen seien, habe Hohburg stets versucht, die Herausforderung anzunehmen. „Nach Hohburg und Lüptitz wurden jetzt auch wir mit einem neuen Fahrzeug ausgestattet“, bestätigte Ortswehrleiter Stephan Kresse. 20 Jahre lang habe ein Tanklöschfahrzeug vom Typ Ford Transit den Einsatzkräften gute Dienste geleistet.

Sofort mit 2000 Litern Löschwasser an den Brennpunkten zu sein, habe sich oft als Vorteil erwiesen. Wieder ein ähnliches Feuerwehrfahrzeug anzuschaffen, sei indes nicht möglich gewesen. Zum einen gebe es im Gerätehaus nicht den vorgeschriebenen Platz. Zum anderen weise der Brandschutzbedarfsplan für Großzschepa keinen solchen Anspruch aus. Daher sei die Neuanschaffung ein wirklich gelungener Kompromiss. „Und irgendwann, davon bin ich überzeugt, wird auch unser B 1000 einem neuen Mannschaftstransportwagen weichen“, machte Stephan Kresse Hoffnungen deutlich. Seit 1978 ist der B 1000 in Betrieb.

Conny Hanspach

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