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Wurzen Strohlager brennen in Störmthal lichterloh
Region Wurzen Strohlager brennen in Störmthal lichterloh
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10:23 07.12.2018
Auf dem LPG-Hof in Störmthal stand Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr eine Lagerhalle mit Stroh und eine etwa 50 Meter lange Stallanlage in Flammen. Etwa 60 Löschkräfte aus mehreren Ortsfeuerwehren der Umgebung sind im Einsatz. Quelle: Frank Schmidt
Großpösna/Störmthal

Am LPG-Hof in Störmthal stand Donnerstagabend gegen 18.30 Uhr eine Lagerhalle in Flammen. Sie griffen auf eine angrenzende, etwa 50 Meter lange Stallanlage über. In beiden landwirtschaftlich genutzten Gebäuden war Stroh eingelagert, das in teils voller Ausdehnung brannte. „Neben Polizei und Rettungsdienst sind etwa 60 Löschkräfte aus Großpösna, Störmthal und Güldengossa sowie aus Espenhain und Naunhof vor Ort.

Die Kameraden müssen eine lange Wegstrecke für die Löschwasserversorgung aufbauen. Quelle: Frank Schmidt

Unterstützung haben wir mit einer Drehleiter und einem weiteren Tanklöschfahrzeug aus Markkleeberg bekommen“, listete Einsatzleiter Jens Liepelt aus Großpösna auf.

Erkunder untersuchen Luft auf Schadstoffe

Zudem kamen Erkunder aus Elstertrebnitz zum Einsatz, um die Schadstoffbelastung der Luft in Störmthal zu messen. Grund waren ungünstige Winde aus Südost, die Rauch und Qualm direkt über die Wohnhäuser von Störmthal verbreiteten. Die Herausforderung der Floriansjünger bestand darin, eine stabile Löschwasserzufuhr über relativ lange Strecken zu gewährleisten, was den hohen Einsatz von Mensch und Material notwendig machte. Um die Flammen unter Kontrolle zu bekommen, wurde ein erster Löschangriff auf die große Lagerhalle konzentriert.

Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude wird verhindert

So konnte erfolgreich verhindert werden, dass ein Übergreifen der Flammen auf weitere Stallungen passieren kann. Indes hatte es sich als schwierig erwiesen, die in Flammen stehende Stallanlage zu löschen, ließ Liepelt wissen.

Die betroffenen Stallanlage befindet sich am südlichen Ortsrand von Störmthal. Quelle: Frank Schmidt
Neben der großen Lagerhalle steht auch diese 50 Meter lange Stallung in Flammen. Quelle: Frank Schmidt

„Durch die geschlossenen Mauern kommen wir nicht richtig ran, deshalb lassen wir das Feuer nun kontrolliert abbrennen“, sagte der Einsatzleiter. Das hatte zur Folge, dass es für die Löschkräfte eine lange Nacht wurde.

Brandursache unklar, Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Zur möglichen Brandursache waren noch keine Informationen zu bekommen. Nur so viel sei sicher, „dass in der betroffenen Stallanlage keine Energieträger anliegen, von denen ein technischer Defekt hätte ausgehen können“, sagte Liepelt, ohne jedoch den Ermittlern zuvorkommen zu wollen. Aber bei diesen Umständen könne auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Von Frank Schmidt

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