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Wurzen Fremdiswalder Jugendwehr trainiert für den Sachsenpokal in Brandis
Region Wurzen Fremdiswalder Jugendwehr trainiert für den Sachsenpokal in Brandis
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16:17 07.07.2016
Üben, üben und nochmals üben: Jan Mundus trainiert die Mitglieder der Jugendwehr in Fremdiswalde. Quelle: Foto: Cornelia Braun
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Grimma/Fremdiswalde

„Meine Mädchen und Jungs sind nicht schwer zu motivieren, die wollen einfach“, sagt Jugendwartin Katja Schmidt von der Fremdiswalder Wehr nicht ohne Stolz. Immerhin belegte die Truppe im letzten Jahr beim Löschangriff den 1. Platz beim Sachsenpokal. Gegenwärtig bereiten die Kinder- und Jugendlichen sich auf den Ausscheid am 27. August in Brandis vor. „Da steckt harte Arbeit hinter den Jugendlichen“, meint auch Trainer Jan Mundus (21, der mit sechs Jahren zur Feuerwehr kam und zur aktiven Truppe gehört. Doch die Chance stehen gut, dass es auch in diesem Jahr klappt. Denn beim Kreisausscheid im Juni in Narsdorf holten sich die Fremdiswalder den Bronzepokal in der Gesamtwertung. Zuvor hatten sie im Mai den zweiten Platz bei den Wettkämpfen im Löschangriff belegt.

Einmal in der Woche trainieren die Mädchen und Jungen. Vor den Wettkämpfen treten sie zweimal in der Woche zum Training an. Vor dem Sachsenpokal werden sie am 6. August einen Trainingstag einlegen, um eine Teststrecke zu absolvieren. „Dabei unterstützt mich der Maschinist der Freiwilligen Feuerwehr Fremdiswalde“, sagt Jan Mundus. Denn das Training soll möglichst ähnlich wie beim Wettkampf vonstatten gehen, und dazu wird Wasser gebraucht. Insgesamt zählt die Jugendwehr in Fremdiswalde 21 Mädchen und Jungen. Dazu gehören Louis Heller (12) und Tim Schmidt (15) . Sie wissen genau, warum sie sich so ins Zeug legen. „Wir möchten später bei den Feuerwehreinsätzen mit dabei sein“, sagten sie. Doch auch Luise Pfeifer (7), die die erste Klasse in Mutzschen besucht, ist bei der Jugendwehr mit von der Party.

Auch die Tochter des Feuerwehrchefs, Lydia Hammer (13), trainiert jede Woche fleißig. „Die meisten Feuerwehrleute schicken ihre Kinder zur Jugendwehr“, sagt Katja Schmidt, die als Jugendwartin auch noch von Mareike Hoffmann und Stefan Schmidt unterstützt wird. „Wenn jemand in unseren Ort zieht, fragen wir gleich, ob er Mitglied in der Wehr werden will“, sagt sie. Denn so würde man als Neuling gleich im Dorf integriert und fände Anschluss. So ist es kein Wunder, dass die meisten Mädchen und Jungen aus Fremdiswalde selbst sind und die aktive Wehr keine Nachwuchsprobleme hat. Derzeit sind 46 Kameraden in der aktiven und 20 in der passiven Wehr.

Wer den Feuerwehrnachwuchs betreut, braucht immer auch pädagogisches Geschick. Das weiß die Jugendwartin Katja Schmidt zu genau. Denn die gelernte Kindergärtnerin muss bei der Jugendfeuerwehr immer auch einmal als Erzieherin fungieren.

„Die Wettkämpfe der Jugendwehren wie der Sachsenpokal sind ideal, um auch den Nachwuchs zu motivieren“, so Trainer Mundus. Denn Löschangriffe nach Zeit seien schließlich viel spannender als das reguläre Training am Gerätehaus. Und nicht zuletzt fahren die Jungen und Mädchen jedes Jahr in ein Zeltlager. In diesem Jahr geht es am 2. September nach Pahna ins Thüringer Land.

„In der kalten Jahreszeit fahren wir auch einmal ins Kinderland nach Grimma oder zum Bowlen“, sagt Katja Schmidt. Doch zuvor heißt es, fleißig trainieren, um beim Sachsenpokal beste Ergebnisse zu erzielen.

Von Cornelia Braun

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