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Wurzen Frühjahrsputz beim Heimatverein
Region Wurzen Frühjahrsputz beim Heimatverein
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05:00 23.03.2011
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. In der ehemaligen Gaststätte hütet der Heimat- und Schulverein seit 2008 Sachzeugen ländlichen Lebens, die bis dahin im Schloss gezeigt wurden.

Mit einem puscheligen Staubwedel putzt Helga Buchwald Leisten in vielen Größen und Formen, die einst dem Kühnitzscher Schumacher den Lebensunterhalt sicherten. Andere Vereinsmitglieder sind mit Tüchern und Staubpinseln, Eimern und Besen zugange. Sie wienern die Fenster, entstauben die alte Waage, Schulbänke von Anno dazumal und das Modell des Schlosskomplexes. Günter Hübner steht auf der Leiter und verpasst dem Tor einen neuen Anstrich, Hilde Hübner greift zur Gehölzschere und verschneidet die Rosen auf Rabatten vor dem Haus. Einmal im Jahr ist in der sehenswerten Sammlung Großreinemachen angesagt. Andere sind derweil im benachbarten Vereinshaus aktiv, wo unter der Regie des Feuerwehrfördervereins eine Heizung eingebaut wird. Das geht in Kühnitzsch Hand in Hand, denn manche sind in beiden Vereinen Mitglied und mischen gar noch im Karnevalsclub mit, der sich nicht nur in der närrischen Saison einbringt.

Das Heimatmuseum öffnet zu Dorffesten seine Pforten – zum Beispiel zum Maibaumstellen oder zum Teichfest, dessen Termin jetzt auf den 2. Juli vorgezogen wurde. Immer wieder finden sich auch Interessierte von außerhalb, die sich von Alfred Schaich, Fritz Winkler oder Günter Hübner, historisch überaus beschlagenen Vereinsmitgliedern, durch das Museum führen lassen. Sigrid Schaich ist als pensionierte Lehrerin zur Stelle, wenn es bei dem Schulprojekt „Vom Korn zum Brot" Wissenswertes zu vermitteln gilt. Dabei spielen auch ein Abstecher zum Kühnitzscher Bäcker und die Bockwindmühle eine Hauptrolle, die vom Verein gehütet wird, wie ein Augapfel. Der Deutschen Mühlentag 2012, und darauf sind die Vereinsmitglieder besonders stolz, wird in Kühnitzsch eröffnet. Doch bis dahin sind noch einige Herausforderungen zu bewältigen.

Den Kühnitzschern und Körlitzern liegt es aber auch am Herzen, ihre nähere Umgebung noch besser kennenzulernen. So ist im Jahresprogramm im April eine Parkwanderung mit Fritz Winkler geplant, der auch in botanische Fragen versiert ist. Im Herbst ist eine Pilzwanderung mit einem Trebswener Experten vorgesehen. Auf Spuren der Schildbürger begeben sich die Kühnitzscher im Mai über Kreisgrenzen und auch ein Vortrag über Mythen und Sagen, die sich um Mühlen ranken, ist fest terminiert. Und das sind nur Beispiele.

Über Ortsgrenzen hinaus macht der Verein auch wieder am Pfingstmontag von sich reden: Zum Deutschen Mühlentag sind die Kühnitzscher an ihrem weithin sichtbaren Wahrzeichen wieder auf wissbegierige Besucher von Nah und Fern eingestellt.

Ingrid Leps

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