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Für saubere Straßen müssen Wurzener ab 1. Januar 2018 mehr Gebühren zahlen

Ausschusssitzung Für saubere Straßen müssen Wurzener ab 1. Januar 2018 mehr Gebühren zahlen

Ab 1. Januar 2018 sollen die Gebühren für die Straßenreinigung in Wurzen steigen. Die Mitglieder des Finanzausschusses stimmten bereits einer novellierten Satzung zu. Bislang müssen Einwohner 1,97 Euro pro laufenden Frontmeter zahlen. Demnächst sind zwei Euro und fünf Cent fällig.

Zwei Jahre nach der letzten Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren zieht die Stadtverwaltung Wurzen den Beitrag pro laufenden Frontmeter um acht Cent an.

Quelle: Ralf Zweynert

Wurzen. Zwei Jahre nach der letzten Anhebung der Straßenreinigungsgebühr will die Stadtverwaltung ab nächstes Jahr den Betrag je Meter Frontlänge erhöhen. Erstmals beschäftigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses im Stadtrat mit dem Beschlussvorschlag, bevor am 25. Oktober das gesamte Parlament darüber abstimmt.

Wie Fachbereichsleiter Carl-Heinz Kraft den Mandatsträgern erläuterte, sei die Kommune per Gesetz angehalten, die Entgelte kostendeckend zu erheben. Zuletzt geschah das für 2016. Seither zahlen Wurzener 1,97 Euro pro Frontlänge; zuvor waren es 1,77. Der künftige Wert soll zwei Euro und fünf Cent betragen. Der Anstieg um acht Cent, so Kraft, resultiere aus der Differenz bei der Kostenzusammenstellung für die Straßenreinigung. Demnach zeigte sich schon dieses Jahr ein Minus, das sich bei einer erneuten Berechnung sogar vergrößerte und nunmehr zum Handeln zwingt. „Für die weitere Entwicklung“, fügte Kraft noch an, „lässt sich keine verlässliche Prognose aufstellen.“ Darüber hinaus präsentierte der Chef des Bereiches Service und Bauwesen den Volksvertretern eine Liste mit den aktuellen Ausgaben.

Insofern fallen etwa 132  000 Euro fürs Personal an, allein die Haltung der großen und kleinen Kehrmaschine verschlingt inklusive anfallender Reparaturen fast 31 000 Euro. Hinzu kommen weiterhin noch sogenannte Bewirtschaftungskosten, wie für die Deponie (13 400 Euro) oder den Strom (22 780). Alles in allem summieren sich die Ausgaben auf insgesamt 204 600 Euro. Genau ein Viertel, also 25 Prozent, übernimmt der kommunale Haushalt – 51 500 Euro. Der Rest wird über die Gebühren bei 76 208 laufenden Frontmetern gedeckt. Nachfragen seitens der Stadträte gab es im Anschluss der Ausführungen nicht. Von den acht anwesenden Ausschussmitgliedern stimmten alle für die novellierte Straßenreinigungssatzung und somit für die Erhöhung der Gebühren zum 1. Januar 2018.

Von Kai-Uwe Brandt

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