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Wurzen Gastronomisches Quartett hält Wurzener Kneipennacht am Leben
Region Wurzen Gastronomisches Quartett hält Wurzener Kneipennacht am Leben
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14:01 06.11.2016
Mit Rock’n’Roll-Klängen in den Sonntag: „King Kreole“ spielte in der Kneipe „Zur Wartburg“ auf Quelle: Roger Dietze
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Wurzen

Da waren’s nur noch vier: Ein gastronomisches Quartett bestritt am vergangenen Sonnabend die 9. Auflage der Wurzener Musik- und Kneipennacht. In der gleichen Besetzung hatten die ringelnatzstädtischen Gastronomen in diesem Jahr bereits die Veranstaltung „Wurzen rockt den Mai“ gestemmt, nachdem sich Sven Reiche vom Musikpub Nr. 18 in der Jakobsgasse 18 Ende vergangenen Jahres aus selbiger gastronomischer Einrichtung zurückgezogen hatte. Weil mit ihm auch der Hauptorganisator beider Kneipen-Veranstaltungen ausschied, setzte sich Kathrin Wedekind von der Kneipe „Zum alten Hut“ am Markt selbigen auf.

„Wir vier verbliebenen Gastronomen waren uns sofort darin einig, dass wir beide Veranstaltungen fortsetzen wollen, nicht zuletzt deshalb, weil die gemeinsame Organisation wichtig für unseren Zusammenhalt ist“, so Wedekind, in deren Kneipe das Saalfelder Duo „Dmützen“ das Publikum mit Coversongs von Schlager über Pop bis hin zu Rock unterhielt. Unter anderem Doris und Liane. Die beiden Mitt-Sechzigerinnen sind nach eigener Aussage Stammgäste sowohl im Alten Hut als auch bei den beiden Kneipen-Veranstaltungen. „Wir finden, dass ist eine tolle Geschichte“, so die beiden unisono, die sich als noch zu fit bezeichnen, um „sich aufs Sofa zu setzen und die eigenen Krankheiten zu pflegen“. „Von den jugendlichen Gästen werden wir nicht nur akzeptiert, sondern sie freuen sich sogar darüber, wenn sie uns antreffen.“

Noch anzutreffen war am Sonnabendabend der Pächter der Kneipe „Zur Wartburg“, Thomas „Bomer“ Baum, in dessen Räumlichkeiten die Formation „King Kreole“ den Musik- und Kneipennacht-Gästen Rock’n’Roll-Musik der 50er und 60er Jahre zu Gehör brachte. Wobei die Betonung auf „noch“ liegt. Denn ein Jahr nach Sven Reiche wird auch Thomas Baum zum Jahresende der Wurzener Gastronomie nach 20 Jahren den Rücken kehren. „Dies ist keine Kurzschlussentscheidung, sondern vielmehr das Ergebnis eines längeren Prozesses, dessen Ursachen in rückläufigen Gästezahlen und steigenden Kosten liegen“, so der 47-Jährige, der vor hat, wieder als Installateur in seinen angestammten Beruf einzusteigen.

Dann werden es nur noch drei Kneipen beziehungsweise gastronomische Einrichtungen sein, die in der Ringelnatzstadt für kulturelle Abwechslung sorgen. Die da neben dem Alten Hut wären die „Kleine Kneipe“ in der Rudolf-Breitscheid-Straße, in der sich am Samstagabend der Solo-Unterhalter Torsten Wolf die Ehre gab, sowie das Café-Bistro Amadeus in der Mozartstraße, in dem im Rahmen der 9. Musik- und Kneipennacht Joe F. Winter samt Company dem abendlichen Wurzener Kneipen-Publikum musikalische Leckerbissen servierte.

Von Roger Dietze

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