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05:00 02.04.2011
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. Befindet sie sich dann auch noch in Machern, kann es nur die neue Einrichtung der Diakonie Leipziger Land in der Goethestraße sein: Am Donnerstag feierte sie einjähriges Bestehen.

Macherns Pfarrerin Barbara Lötzsch gestaltete eine kindgemäße Morgenandacht und Krippenleiterin Isabel Praprotnick dankte ihr für die gute Zusammenarbeit. Genau genommen bestehe sie schon länger als ein Jahr, denn die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Machern war es, die sich gemeinsam mit der Diakonie für die neue Kinderbetreuungseinrichtung engagiert hatte. Damit konnte der Rechtsanspruch junger Eltern auf einen Krippenplatz jetzt schon erfüllt werden. Gute Zusammenarbeit zeichne nicht nur das Verhältnis zur Kirchgemeinde, sondern auch das von Krippen-Team und Eltern aus. Die Feierlichkeit nahm Isabel Praprotnick zum Anlass, ihnen und allen weiteren Unterstützern und Helfern zu danken. „Wir haben viel erreicht", freute sich die junge Pädagogin und erinnert noch einmal an den Start mit sechs Kindern und zwei Erzieherinnen vor einem Jahr. Mittlerweile gebe es drei Gruppen mit 29 Mädchen und Jungen. Aktuell arbeiten vier Erzieherinnen, eine zusätzliche Eingewöhnungshilfe, eine Aushilfskraft und eine Auszubildende in der Einrichtung. „Bald wird eine weitere Erzieherin kommen", kündigt Isabel Praprotnick an, „so dass wir eine neue Gruppe bilden können. Damit können dann insgesamt 36 Kinder bei uns aufgenommen werden", blickt die Trebsenerin voraus.

Wer von den Knirpsen seinen Tag in dieser Macherner Kinderkrippe verbringen darf, muss sich einfach wohl fühlen. Der naturnahe, ökologische Baustil von außen, setzt sich innen fort: Holz statt Plastik und helle, freundliche Farben prägen die Räume. „Hier können sich die Kleinkinder nach ihrem Tempo und Rhythmus entwickeln. Malpodeste, Tische und Staffeleien ermöglichen es ihnen, ihre eigenen Spuren zu hinterlassen. Unsere Einrichtung versteht sich als familienähnlicher Lebensraum, in dem Kinder Geborgenheit und soziales Miteinander erleben. Raum für Bewegung, Wahrnehmung, Spiel und Entfaltung erfahren und den Alltag als erstes Lernfeld kennen lernen. Freiwillig und aus eigenem Antrieb wollen sie den Dingen auf den Grund gehen und sich auf selbst gestellte Aufgaben konzentrieren", so Praprotnick. „Mit dieser Grundhaltung von Maria Montessori wollen wir in Zusammenarbeit mit der Diakonie Leipziger Land und den Eltern die pädagogische Konzeption weiter entwickeln, die den fachlichen Erfordernissen der Frühpädagogik von Null bis Drei entspricht."

Entdecken, erforschen und gestalten können Lara, Luna, Leon, Alexander, Jeremias, Liann und all die anderen bei vielen unterschiedlichen Spielen. „Kleine Baumeister sind eigentlich alle", erzählt die Krippenleiterin. „Das Tanzen und Singen sei ebenso beliebt und die Fahrzeuge bleiben auch nicht lange stehen." Die tägliche Erkundungstour gehe im Freien weiter. „Wir sind bei Wind und Wetter draußen, entdecken die einzelnen Jahreszeiten und nutzen natürlich die Nähe zum Macherner Park." Mit Rutsche, Kletterhügel, Fliegenwasserpilz und Sandkästen bietet auch das eigene Gelände viel Abwechslung.

Am Freitag haben die Eltern noch Vorbereitungen für zwei Hochbeete getroffen. Laub aufgesammelt und Zweige zurück geschnitten. Wildblumen, Tomaten, Erdbeeren und viele verschiedene Kräuter sollen auf den Beeten wachsen. „Unser Kalender ist voll mit Pflanzen und Gärtnern", freut sich das Team um Isabel Praprotnick und die Macherner Krippenknirpse auf die kommende „Freiluftsaison".

Ingrid Hildebrandt

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