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Wurzen Geschichte kompakt: Premiere für Sonderausgabe der Heimatblätter über Wurzen
Region Wurzen Geschichte kompakt: Premiere für Sonderausgabe der Heimatblätter über Wurzen
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00:28 29.08.2015
Präsentieren das Sonderheft zum Sachsentag (v. l.): Bürgermeister Gerald Lehne, Herausgeber Matthias Donath, Geograf Uwe Ulrich Jäschke, Stadtchronist und Ehrenbürger Wolfgang Ebert sowie Altbürgermeister und Vorsitzender des Wurzener Altstadt- und Geschichtsvereins Jürgen Schmidt. Quelle: Kai-Uwe Brandt
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Wurzen

Zur Premiere der druckfrischen Publikation hatte sich eigens im Blauen Saal des Kulturhauses Schweizergarten eine kleine Schar von Autoren, Mitgliedern des Redaktionsteams und Vertretern der Presse eingefunden.

"Ein Termin, der mir sehr am Herzen liegt", eröffnete Bürgermeister und Projektleiter Gerald Lehne (CDU) die Runde. Insbesondere, weil sich das Heft in Qualität und Inhalt von vorherigen Werken über Wurzen abhebe und weil die Liste der regionalen Autoren lang sei. Darunter befinden sich Stadtchronist und Ehrenbürger Wolfgang Ebert, Museumsleiterin Sabine Jung, Kreisnaturschutzbeauftragter Jens Müller, die beiden ehemaligen Redakteure der LVZ-Muldentalzeitung Ingrid Leps und Wulf Skaun sowie Jürgen Schmidt, Altbürgermeister und Vorsitzender des Wurzener Geschichts- und Altstadtvereins. Jene Mannschaft komplettieren unter anderen Jens Blecher, Direktor des Leipziger Universitätsarchivs und Kenner von Apotheker Hermann Ilgen, der Geograf und Kartograf Professor Uwe Ulrich Jäschke von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Andrea Sander von der Technischen Universität Dresden oder Pfarrer Alexander Wieckowski. Allesamt spannen mit ihren Beiträgen einen weiten Bogen von "den ersten Schritten Wurzens bis zum Heute", so Lehne. Zudem sei die Zeitschrift reich bebildert und vor allem "Geschichte in geballter Form" auf 321 Seiten. Damit das Heft in einer Auflage von 1600 Exemplaren und zu einem Stückpreis von zwölf Euro überhaupt in den Verkauf konnte, steuerte das Stadthaus 3000 Euro bei, sagte der 52-jährige Vize-Verwaltungschef. Wie er dankte ebenfalls Herausgeber Donath dem Redaktionsteam, das gut elf Monate an der Zusammenstellung der Artikel feilte. Darüber hinaus sei Heft drei des 61. Jahrganges ein Glücksumstand für ihn gewesen, fügte der promovierte Kunsthistoriker an. Denn erst Ende 2014 übernahmen der 40-Jährige und Lars-Anne Danneberg die Sächsischen Heimatblätter von Verleger Klaus Gumnior, der diese seit 1990 als verantwortlicher Redakteur leitete.

Doch was erwartet den Leser, der mehr über Wurzen erfahren möchte? Zum Beispiel vielerlei Fakten über die "Wildbeuter der Steinzeit" - die ersten Siedler im Wurzener Land. Oder über Wurzens anfängliche Bindung an Magdeburg, die Situation zur Zeit der Ersterwähnung 961. Der Dom St. Marien und die Stadtkirche St. Wenceslai werden beleuchtet sowie das Wurzener Kollegiat- und evangelisch-lutherische Domstift. Stadtchronist Ebert widmet sich dem Wurzener Land, der Geschichte einer historischen Landschaft. Schlösser und Herrenhäuser spielen im Beitrag von Donath eine Rolle, ferner das Werden und Wachsen der Wurzener Wirtschaft bei Michael Schwibbe und Wulf Skaun. Nicht zu vergessen: die Schicksalsschläge im April 1945, Wendegeschichten, Wurzener Köpfe, Mäzen Hermann Ilgen, Hans-Peter Hund, der Meister der Farbtöne, der Stadtwald sowie der Wachtelberg am Mühlbachtal.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.08.2015
Kai-Uwe Brandt

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