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Gnadenhof Lossa rührt zum Tag der offenen Tür die Werbetrommel

Thallwitz Gnadenhof Lossa rührt zum Tag der offenen Tür die Werbetrommel

Spenden und freiwillige Helfer benötigt der „Verein zum Wohle der Tiere“ für seinen Gnadenhof in Lossa. Die Gelder werden für den Um- und Ausbau des Trafohauses der ehemaligen Pumpstation benötigt. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 kümmert sich der Verein um alte und kranke Tiere und bemüht sich, sie in liebevolle Haushalte zu vermitteln.

„Mein Herz schlägt für Tiere“: Die Leipziger Schülerin Ellen Tschoffa engagiert sich seit einigen Wochen auf dem Gnadenhof Lossa.

Quelle: Roger Dietze

Thallwitz/Lossa. Knüppelkuchen und Kürbissuppe: Wenn der „Verein zum Wohl der Tiere“ in Lossa die Werbetrommel für seinen Gnadenhof rührt, dann wird mitunter im wahrsten Sinne des Wortes gerührt. Wie auch am Sonntag, an dem der Gnadenhof – auf halbem Weg zwischen Nischwitz und Lossa gelegen – seine Pforten für die Öffentlichkeit öffnete.

„Wir bekommen keine kommunalen Zuschüsse, sprich wir müssen uns fast ausschließlich über Spenden und Eigenmittel finanzieren, so dass für uns im wahrsten Sinne des Wortes jeder Euro zählt“, berichtete die Vereinsvorsitzende Katrin Schumann. Und jeder Euro zählt für den hinter dem Gnadenhof stehenden Verein insofern doppelt, als dass dieser trotz seiner begrenzten finanziellen Möglichkeiten ein ehrgeiziges Projekt zu stemmen vorhat. Nämlich den Um- und Ausbau des Trafohauses der ehemaligen Pumpstation, in welchem der Gnadenhof acht Jahre nach seiner Gründung im Jahr 2002 sein neues Domizil bezog.

Die ersten baulichen Fortschritte in Form neuer Türen konnten die Gäste zum Tag der offenen Tür bereits in Augenschein nehmen. Bis zur Nutzung des Gebäudes allerdings wir noch geraume Zeit vergehen. „Der Umbau wird mindestens 50 000 Euro kosten“, rechnet Katrin Schumann, der zufolge an der Investition aber kein Weg vorbeigeht. „Wir benötigen dringend eine Erstaufnahmeeinrichtung, dazu mehr Platz für unsere Kaninchen sowie eine Anlage für wilde und halbwilde Katzen“, so die Tierfreundin, die dem Verein seit 2015 vorsteht.

Wie der Name Gnadenhof schon nahelegt, hatte sich der Verein ursprünglich die Aufnahme und Betreuung von alten und kranken Tieren zum Ziel gesetzt. Mittlerweile macht er es sich auch zur Aufgabe, die von ihm vor dem sicheren Tod bewahrten Vierbeiner an neue Herrchen und Frauchen zu vermitteln.

„Der Name Gnadenhof hilft uns dabei, jene Menschen auf uns aufmerksam zu machen, die gezielt nach besonders fürsorgebedürftigen Tieren suchen“, berichtet Gründungsmitglied Helga Hofmann, die innerhalb des Vereins schwerpunktmäßig für die Bereiche Pension von Gast-Katzen sowie Tiervermittlung verantwortlich zeichnet.

„Aktuell sind wir hinsichtlich der Vermittlung sehr zufrieden. Auf die kürzlich vom MDR bei uns aufgezeichnete Sendung ‚Tierisch, tierisch’ gab es eine tolle Resonanz“, so die 72-Jährige, der seit einigen Wochen eine 13-jährige Tierfreundin zur Hand geht. „Mein Herz schlägt für Tiere“, benennt Ellen Tschoffa ihre Motivation, die sie regelmäßig den Weg von Leipzig nach Wurzen auf sich nehmen lässt.

„Wir freuen uns natürlich über jeden Jugendlichen, der sich für unsere Arbeit interessiert oder sie sogar praktisch unterstützt, aber noch mehr sind wir auf rüstige und mobile Rentner angewiesen, die uns an einigen Stunden in der Woche aktiv auf dem Gnadenhof unter die Arne greifen“, rührte Katrin Schumann vorgestern nicht nur ihre Kürbissuppe, sondern auch die Werbetrommel für mehr Personal und freiwillige Helfer.

Von Roger Dietze

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